Urlaub

Sommerferien: Darum ist Bayern immer als letztes Land dran

| Lesedauer: 2 Minuten
Sonnenschutz: Was ist der UV-Index?

Sonnenschutz: Was ist der UV-Index?

Im Sommer steigt die Gefahr, einen Sonnenbrand zu bekommen. Der UV-Index zeigt an, wann man auf seine Haut aufpassen und wie man sich schützen kann.

Beschreibung anzeigen

Berlin.  Die Sommerferien stehen vor der Tür. Doch nicht alle Bundesländer haben gleichzeitig frei. So werden die Sommerferien terminiert.

Die Sommerferien sind schon wegen des Wetters die beliebteste Reisezeit und für Familien mit Kindern im Schulalter nahezu alternativlos: Wenn die Kinder über sechs Wochen die Schulbank missen, geht es für viele Familien in den Sommerurlaub. Doch welches Bundesland darf wann in die Ferien fahren?

Auf den ersten Blick scheint nur der späte Schulanfang der südlichen Bundesländer Bayern und Baden-Wüttemberg die Regel. Doch auch für die restlichen Bundesländer gilt ein System.

Die Entlastung des Verkehrs ist der Grund dafür, dass nicht alle 80 Millionen Deutsche gleichzeitig in den Urlaub fahren sollen. Auch sollen ausgebuchte Unterkünfte vermieden werden. Außerdem liegt es im Interesse der Tourismusbranche, die Sommerferien möglichst lange hinzuziehen. Da kann es schon mal sein, dass wer aus Nordrhein-Westfalen kommt und in diesem Jahr die Verwandschaft in Bayern besuchen möchte, mitunter Probleme hat, einen passenden Termin zu finden.

Auch spannend: Gardasee abgehängt: Das sind die Top-Reiseziele der Deutschen

So werden die Ferientermine festegelegt

Die Bundesländer haben sich auf ein "rollierendes System" verständigt. Die 16 Bundesländer sind in fünf Gruppen eingeteilt, die jeweils fast zur gleichen Zeit in die Ferien starten:

  • Brandenburg, Berlin, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein
  • Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland
  • Baden-Württemberg, Bayern

Eine Länderarbeitsgruppe legt die Daten für die Sommerferien fest, der dann die Kultusministerkonferenz zustimmt. Baden-Wüttemberg und Bayern haben eine Sonderstellung: Wegen der langen Pfingstferien haben die beiden südlichsten Bundesländer den spätesten Ferienbeginn, damit zwischen den beiden Ferien ausreichend Unterricht stattfinden kann. Zuletzt hatten sich auch die Stadtstaaten Berlin und Hamburg das Privileg erstritten, dass ab 2025 die Sommerferien nach dem 1. Juli beginnen.

Auch lesenswert: Urlaub: Wo Sie noch Schnäppchen für 2023 buchen können

Das gilt für alle Bundesländer:

Laut einer Ländervereinbarung von 2021 müssen die Sommerferien im Zeitraum zwischen dem 20. Juni und dem 15. September liegen. Auf länderspezifische Gegebenheiten müsse dabei Rücksicht genommen werden, weshalb wohl auch der Ferienbeginn innerhalb einer Ländergruppe zum Teil minimal variiert. Die Festlegung der Sommerferien richtet sich nach den Oster- und Pfingstferien, die als religiöse Feiertage fest terminiert sind. Die restlichen Ferien legen die Bundesländer in Eigenregie fest. Alle Ferien zusammen dauern inklusive der Samstage 75 Werktage.

Das sind die Sommerferien 2023:

Besonders früh startet in diesem Jahr Nordrhein-Westfalen im Juni in die Ferien. Schlusslicht sind wie gehabt Baden-Wüttemberg und Bayern. Lesen Sie hier den Ferienbeginn, aufgeschlüsselt nach Bundesländern:

  • Nordrhein-Westfalen: 22.6.2023-4.8.2023
  • Bremen: 6.7.2023-16.8.2023
  • Niedersachsen: 6.7.2023-16.8.2023
  • Sachsen-Anhalt: 6.7.2023-16.8.2023
  • Thüringen: 10.7.2023-19.8.2023
  • Sachsen: 10.7.2023-18.8.2023
  • Berlin: 13.7.2023-25.8.2023
  • Brandenburg: 13.7.2023-26.8.2023
  • Hamburg: 13.7.2023-23.8.2023
  • Mecklenburg-Vorpommern: 17.7.2023-26.8.2023
  • Schleswig-Holstein: 17.7.2023-26.8.2023
  • Hessen: 24.7.2023-1.9.2023
  • Rheinland-Pfalz: 24.7.2023-1.9.2023
  • Saarland: 24.7.2023-1.9.2023
  • Baden-Wüttemberg: 27.7.2023-9.9.2023
  • Bayern: 31.7.2023-11.9.2023

Fragen zum Artikel? Mailen Sie uns: redaktion.online-bzv@funkemedien.de