Braunschweig. Rund 500 Leserinnen und Leser haben sich an unserer Umfrage beteiligt. Wir stellen hier ihre Top-Empfehlungen vor – und auch noch einige andere.

Burger gibt’s an jeder Ecke. Aber welche schmecken gut und sind zu empfehlen? Das wollten wir von unseren Lesern wissen. Rund 500 haben sich per E-Mail sowie auf Facebook und Instagram beteiligt und uns ihre Favoriten mitgeteilt. Wir stellen hier etwas ausführlicher die fünf Restaurants vor, die am häufigsten genannt wurden. Außerdem nennen wir auch jene, die zwar nicht ganz an der Spitze liegen, aber ebenfalls von mehreren Lesern empfohlen werden.

Proteinreich: Moritz Käthner und Nico Fernandez Castillo mit einem Vintage-Burger.
Proteinreich: Moritz Käthner und Nico Fernandez Castillo mit einem Vintage-Burger. © Unbekannt | Privat

Proteinreich: „Viele Proteine, wenig Fett und Kohlenhydrate“

Als eine der Top-Adressen wird von vielen das „Proteinreich“ genannt. Unser Leser Juri Breuer schreibt zum Beispiel: „Hier reicht es nicht, dass die Burger extrem lecker sind. Zudem wird der Anspruch an äußerst gute Nährwerte wie einen hohen Proteingehalt und einen niedrigen Fett- und Kohlenhydratanteil gestellt.“

Die Chefs des „Proteinreich“ am Rebenring sind die Freunde und Sportler Phil Patanek, Moritz Käthner und Nico Fernandez Castillo. Sie betreiben ihre Fitness-Gastronomie seit März 2019.

Vintage Burger mit Moritz Käthner und Nico Fernandez Castillo
Vintage Burger mit Moritz Käthner und Nico Fernandez Castillo © Privat | Privat

„Unsere Burger sind einzigartig, weil man sie nirgends in Deutschland annähernd so bekommt“, sagt Patanek. Die Brötchen beispielsweise würden exklusiv produziert. „Es musste dafür viel experimentiert und geforscht werden, aber jetzt haben wir leckere, fluffige Protein-Burger-Brötchen, die doppelt so viel Proteine und weniger als halb so viel Kohlenhydrate und Fette wie herkömmliche Burger-Brötchen enthalten und vegan sind.“ Das Rinderhackfleisch werde mit extra wenig Fett geliefert.

Besuch bei „Peter Pane“ (von rechts): Betriebsleiter Julian Bernhardt, seine Stellvertreterin Denise Rothe und Barfrau Paula Wulff mit einem der saisonalen Burger.
Besuch bei „Peter Pane“ (von rechts): Betriebsleiter Julian Bernhardt, seine Stellvertreterin Denise Rothe und Barfrau Paula Wulff mit einem der saisonalen Burger. © regios24 | Stefan Lohmann

Peter Pane: „Burger fühlen sich nicht zu sehr nach Fastfood an“

Seit vier Jahren ist die Burger-Kette „Peter Pane“ aus Lübeck im Braunschweiger BraWo-Park vertreten. Leserin Leonie schreibt: „Dort ist sowohl eine vegane Auswahl für mich als auch eine Rindfleisch-Variante für meinen Partner dabei. Ich mag dort alle veganen Burger, mein Liebling ist die Frohnatur mit Guacamole und Spinat.“ Und auf Instagram meint Nutzer „sven_alt89“: „Gerade was vegane Burger angeht, ist Peter Pane ne gute Anlaufstelle, da sich die Burger nicht zu sehr nach Fastfood anfühlen.“

Einer der Top-Burger im Restaurant „Peter Pane“ im BraWo-Park.
Einer der Top-Burger im Restaurant „Peter Pane“ im BraWo-Park. © regios24 | Stefan Lohmann

Wie Pressesprecherin Sina Hillmann mitteilt, ist fast ein Viertel der Burger vegetarisch oder vegan. Bei allen anderen stamme das Fleisch aus Deutschland, abgesehen vom Irish Black Angus. Man verzichte auf Palmöl, genmanipulierte Lebensmittel, künstliche Aromen, Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker. „Zudem versuchen wir, wo immer es möglich ist, Zuckeralternativen einzusetzen und den Zuckergehalt zu reduzieren“, sagt Sillmann.

Orhun „Eddy“ Özen, Chef im „Boom-Burgerhouse“, präsentiert den riesigen „Tower-Burger“.
Orhun „Eddy“ Özen, Chef im „Boom-Burgerhouse“, präsentiert den riesigen „Tower-Burger“. © Unbekannt | Stefan Lohmann

Boom-Burgerhouse: „Eine herzhaft-schlonzige Angelegenheit“

Seit einem Jahr betreibt Mustafa Senkan das „Boom Burgerhouse“ am Waisenhausdamm Ecke Bohlweg. Die Empfehlung von Jonas Conradt: „Nicht nur, dass der Boom-Burger (mit 3x Fleisch und 3x Käse) eine herzhaft-schlonzige Angelegenheit ist, auch die Patties, die Saucen und das Brötchen sind von hervorragender Qualität. Zudem schafft es Booms Burgerhouse als einziger Bringdienst, knusprige Pommes zu liefern. Als I-Tüpfelchen gibt es dort ein Phillys Cheese Sandwich, das einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt.“

Der vielleicht größte Burger Braunschweigs? Wir wissen es nicht – aber gewaltig sind die Ausmaße des „Tower-Burgers
Der vielleicht größte Burger Braunschweigs? Wir wissen es nicht – aber gewaltig sind die Ausmaße des „Tower-Burgers" im Boom-Burgerhouse allemal. © Unbekannt | Stefan Lohmann

Mustafa Senkan erläutert, man sei kein „Schickimicki-Restaurant“ und ein Burger sei weder Lifestyle-Objekt noch Luxusessen. „Wir legen Wert auf Frische und Fleisch von Braunschweiger Fleischern“, sagt er. „Und wir achten dabei auf die religiösen Vorlieben unserer Kunden.“ Zugleich gebe es Angebote for Vegetarier und Veganer, zum Beispiel mit Bulgur-Spinat-Patty. Viele Saucen würden selbst hergestellt. Übrigens: „Boom Burgerhouse“ ist Gewinner des „Lieferando Awards“ 2021 in Braunschweig – man habe sich damit gegenüber anderen Restaurants und Lieferdienste durchgesetzt.

Das Team vom „Quartier“ am Bültenweg (von links): Marie Weber, Till Meiners, Robin Steinweg, Robert Hoffmann und Saskia Tank.
Das Team vom „Quartier“ am Bültenweg (von links): Marie Weber, Till Meiners, Robin Steinweg, Robert Hoffmann und Saskia Tank. © Unbekannt | Stefan Lohmann

Quartier: „Fleisch kommt von einem lokalen Zulieferer“

Das „Quartier“ am Bültenweg im Univiertel hat ebenfalls viele Fans. Tim Borner schreibt zum Beispiel: „Die klassischen Briochebrötchen werden täglich frisch gebacken, das Fleisch kommt von einem lokalen Zulieferer (also keine Tönnies-Massenware), es gibt eine gute Auswahl und die Saucen sind auch sehr lecker.“

Chef Till Meiners freut sich über solche Rückmeldungen. Was ihm wichtig ist: Frische und regionale Verarbeitung. Die Brötchen werden demnach von einer Bäckerei in der Region gebacken, das Fleisch in Braunschweig gewolft. „Wir stellen die Pattys selber her – 200 Gramm. Da kommt wirklich richtig Fleisch drauf, maximal 20 Prozent Fett, keine Konservierungsstoffe.“

Der Quartier-Spezialburger in Nahaufnahme.
Der Quartier-Spezialburger in Nahaufnahme. © Unbekannt | Stefan Lohmann

Man habe sich auch bewusst gegen den Fertig-Vegan-Patty-Trend entschieden – wenn man sich deren Inhaltstoffe anschaue, so Meiners, sei das alles andere als gut. Eine fleischlose Alternative im „Quartier“ sind zum Beispiel gratinierte Pilze. Grundsätzlich findet er: „Man kann aus allem eine Wissenschaft machen, man kann aber auch einfach einen leckeren Burger machen.“

Willi Mein, Inhaber der Brasserie und Cocktailbar  „Siebenschläfer“, lässt sich gern in den Staaten inspirieren.
Willi Mein, Inhaber der Brasserie und Cocktailbar „Siebenschläfer“, lässt sich gern in den Staaten inspirieren. © Unbekannt | Stefan Lohmann

Siebenschläfer: „Kombi aus Bacon und Apfel-Zwiebel-Relish ist unschlagbar“

Die Brasserie und Cocktailbar „Siebenschläfer“ ist an der Scharrnstraße zu finden. Unsere Leserin Annika Auer empfiehlt zum Beispiel: „Ihr müsst unbedingt den US-Burger probieren. Qualität ist immer top und die Kombi aus Bacon und Apfel-Zwiebel-Relish ist unschlagbar.“

Damit sind wir schon beim Wichtigsten: Inhaber Willi Mein fährt gern in die Staaten und lässt sich inspirieren – so gibt’s zum Beispiel einen „Bacon & Egg“-Burger mit Spiegelei. Auch „Mac & Cheese“-Burger stehen auf der Speisekarte: Hier wird das Patty aus Nudeln und Käse hergestellt.

Willi Mein lässt die Hände von Fertigprodukten: „Unser Fleisch ist keine TK-Ware, sondern frisch vom Metzger zubereitet“, sagt er. „Sämtliche Zutaten für die Burgersaucen oder die Guacamole sind selbst eingekauft, gestampft, püriert.“ Die Brötchen kämen von einem hiesigen Bäcker.

„Siebenschläfer“: Ein klassischer Burger mit Rindfleisch und ein Burger mit Makkaroni-Patty.
„Siebenschläfer“: Ein klassischer Burger mit Rindfleisch und ein Burger mit Makkaroni-Patty. © Unbekannt | Stefan Lohmann

Weitere Empfehlungen unserer Leserinnen und Leser

Selbstverständlich sind viele weitere Empfehlungen eingegangen, zum Beispiel die folgenden. Philip Davies-Koch: „Die besten Burger gibt es bei Corvin’s Burger & Bier.“ Steffen Kuschel: „Die besten Burger gibt es beim E-Center im Brawo-Park und dem dort ansässigen Burger-Bratshop. Preis-Leistung absolut ungeschlagen.“ Jan Ratz: „Den besten Burger der Stadt bekommt man meiner Meinung nach im RIPTIDE! Liebevoll und lecker sind alle Burger vegan zubereitet.“

Denise Berndt empfiehlt „Eight Monkeys“ am Kalenwall: „Der Bürger ist der Wahnsinn, mit Liebe gemacht und der Service toll.“ Burim Mehmeti: „Ich empfehle Ihnen wärmstens die Liebeskuh. Die Brötchen werden teilweise selbst hergestellt und auch das Brot für die Gerichte. Es gibt eine große Auswahl an verschiedenen Burgerkreationen.“

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Und auch diese Restaurants wurden unter anderem mehrfach genannt: die 230-Grad-Bistros von Edeka Görge, die Sportgaststätte Wenden, Imbiss Brandes in Gliesmarode, XTrend und Alex am Schloss, McDonald’s und Burger King, Burgerme, Burgerbox in Rautheim, Golden Beef Diner in Schapen, Jack’s Burger in Stöckheim, Beef&Leaf am Gieseler und Mediterrano in Volkmarode.

Was sonst noch über Braunschweiger Burger zu sagen ist, lesen Sie in Kürze.

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