Kinderschutzbund: Kinder auf Corona-Demos instrumentalisiert

Demonstrationsteilnehmer halten während einer Kundgebung der Organisation „GemeinsamZukunft“ gegen den Lockdown Schilder hoch. Oft sind auch Kinder und Jugendliche bei den Demos dabei. (Symbolbild)

Demonstrationsteilnehmer halten während einer Kundgebung der Organisation „GemeinsamZukunft“ gegen den Lockdown Schilder hoch. Oft sind auch Kinder und Jugendliche bei den Demos dabei. (Symbolbild)

Foto: Matthias Balk / dpa

Hannover.  Oft treten Kinder als Redner bei Demos gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen auf. Der niedersächsische Kinderschutzbund beklagt dies unter anderem.

Der niedersächsische Kinderschutzbund beklagt, dass Mädchen und Jungen von ihren Eltern auf Demonstrationen gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen instrumentalisiert werden. „Das ist unverantwortlich und verstößt elementar gegen das Grundrecht auf Schutz vor Gewalt“, sagte der Verbandsvorsitzende Johannes Schmidt am Mittwoch. Kinder dürften nie zu politischen Zwecken missbraucht werden. Wer das mache, zerstöre die Schutzfunktion der Eltern gegenüber ihren Kindern.

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Nach Angaben des Kinderschutzbundes war es zuletzt am Sonntag in Cuxhaven zu entsprechenden Szenen gekommen. Bei einer nicht angemeldeten Demonstration von Maskenverweigerern sei ein Kleinkind von einem Mann in ein Handgemenge zwischen Teilnehmenden und Polizisten gezogen worden. Solche bewusst eingegangenen Kindeswohlgefährdungen seien nicht hinzunehmen, betonte Schmidt. Auch Jugendliche würden manipuliert. Bei vielen Corona-Demos in der Vergangenheit etwa in Hannover waren Kinder als Redner aufgetreten.

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