Kultusministerium prüft Schulbetrieb nach den Herbstferien

Hannover.  Mehrere Szenarien, darunter auch eine Maskenpflicht im Unterricht, werden geprüft, um nach den Herbstferien die Schule weiterlaufen zu lassen.

ARCHIV - 08.07.2020, Baden-Württemberg, Marbach am Neckar: Eine Mund-Nasen-Bedeckung liegt während einer Unterrichtsstunde einer fünften Klasse des Friedrich-Schiller Gymnasiums neben einem Mäppchen und Schulbüchern auf einem Schultisch. (zu dpa: "Maskenpflicht ab Montag in Baden-Württemberg auch im Unterricht") Foto: Marijan Murat/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

ARCHIV - 08.07.2020, Baden-Württemberg, Marbach am Neckar: Eine Mund-Nasen-Bedeckung liegt während einer Unterrichtsstunde einer fünften Klasse des Friedrich-Schiller Gymnasiums neben einem Mäppchen und Schulbüchern auf einem Schultisch. (zu dpa: "Maskenpflicht ab Montag in Baden-Württemberg auch im Unterricht") Foto: Marijan Murat/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Foto: Marijan Murat / dpa

Angesichts der sich verschärfenden Corona-Lage stellt das Kultusministerium die bisherigen Pläne für den Schulbetrieb nach den Herbstferien auf den Prüfstand. Mitte kommender Woche werde darüber informiert, ob es Änderungen gibt und wie es an den Schulen weitergeht, sagte ein Ministeriumssprecher am Freitag in Hannover.

Mehrere Szenarien für Schule in Corona-Zeiten

Geprüft werde derzeit, nach welchen Kriterien über das Unterrichtsszenario künftig entschieden wird und wo man die dafür erforderlichen Marken setzt. Auch das Einführen einer Maskenpflicht im Unterricht sei eine Option.

Neben dem Szenario A eines eingeschränkten Regelbetriebs, der bis zu den Herbstferien lief, hat das Ministerium auch Vorkehrungen für ein Szenario B mit einer Kombination aus Präsenzunterricht und Lernen zu Hause vorgesehen, wie es vor den Sommerferien der Fall war. Außerdem gibt es ein Szenario C mit lokalen oder landesweiten Schulschließungen.

Schulen sollen möglichst Präsenzunterricht anbieten

„Es ist im Prinzip alles offen“, sagte der Sprecher. Wenn irgend möglich, solle aber an einem Präsenzunterricht festgehalten werden.

Überarbeitet wird unterdessen der Rahmenhygieneplan für die Schulen, der Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus vorgibt. Vor dem Start der Herbstferien seien rund 100 Schulen landesweit von Corona-Fällen betroffen gewesen, so der Sprecher.

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