Mühlhausen. Der Continental-Konzern hat mitgeteilt, dass er sein Werk in Mühlheim schließt. Synergien sollen geschaffen werden, Sparmaßnahmen stehen an.

Der Automobilzulieferer Continental will sich im Zuge seines Sparkurses von seinem Standort im Unstrut-Hainich-Kreis trennen. Geplant sei die Schließung des Werks in Mühlhausen bis Ende 2022, sagte eine Sprecherin am Mittwoch auf Anfrage. Betroffen sind 150 Stellen.

Continental sucht nach sozialverträglichen Lösungen für die Mitarbeiter

Für die Mitarbeiter würden sozialverträgliche Lösungen gesucht, heißt es. Dazu gehörten die Möglichkeiten der Versetzung an den Standort der Unternehmungsgruppe im 66 Kilometer entfernten Bebra in Hessen. Auch diverse Qualifizierungsmaßnahmen sollen angeboten und Vorruhestandsregelungen geprüft werden. Darüber werde mit den Arbeitnehmervertretern verhandelt. Zuvor hatten regionale Medien berichtet.

Der weltweit agierende Autozulieferer mit Sitz in Hannover betreibt seit dem vergangenen Sommer ein Umbauprogramm, das auf Elektromobilität setzt und mit dem Abbau zahlreicher Jobs in alten Bereichen wie Mechanik und Hydraulik verbunden ist. In Deutschland sind Tausende Jobs betroffen. Der Standort Mühlhausen bildet laut Unternehmen seitdem ein gemeinsames Cluster mit den Standorten Dortmund und Bebra und ist das kleinste Werk in dem Verbund.

Konzern versucht Synergien zu schaffen

Um Kosten zu sparen und Synergien zu schaffen, seien in dem Cluster bereits die Managementstrukturen verschlankt worden, so die Sprecherin. Wegen der weiter stark rückläufigen Absatzzahlen seien nun weitere Maßnahmen nötig.

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