Suche nach großer Liebe treibt Hildesheimer in Arme von Erpresser

Hildesheim.  Nach zwei Treffen mit einer Frau forderte ihr vermeintlicher Ehemann mehrere Tausend Euro von dem Mann. Statt Geld bekam der Erpresser Handschellen.

Der 46-Jährige ging auf die Forderung nicht ein – und alarmierte die Polizei (Symbolbild).

Der 46-Jährige ging auf die Forderung nicht ein – und alarmierte die Polizei (Symbolbild).

Foto: Friso Gentsch / picture alliance / Friso Gentsch/dpa

Der Versuch, die große Liebe über das Internet zu finden, hat einen 46-Jährigen aus dem Raum Hildesheim in die Arme eines Erpressers getrieben. Zwar habe die Suche nach einer Partnerin über ein soziales Netzwerk zunächst zu zwei unverfänglichen Treffen mit einer Frau in Hannover geführt, teilte die Polizei am Montag mit. Dann aber meldete sich plötzlich der angebliche Ehemann der Frau und verlangte bei einem Treffen unter Androhung von Schlägen mehrere Tausend Euro. Der 46-Jährige ging darauf nicht ein und erhielt eine Weile später erneut über das soziale Netzwerk Kontakt, anscheinend zu einer Frau. Bei einem Treffen erschien aber erneut der angebliche Ehemann, der seine Geldforderung nun erhöhte.

Erpresser bekommt Handschellen statt Geldpaket

Nun schaltete der bei der Partnerinnensuche glücklose 46-Jährige die Polizei ein. Zur vereinbarten Geldübergabe am vergangenen Donnerstag erschien er dann statt mit einem dicken Umschlag mit Beamten eines mobilen Einsatzkommandos. Diese nahmen den Erpresser, einen 24-Jährigen aus dem westfälischen Espelkamp, fest. Wegen Flucht- und Wiederholungsgefahr kam der bereits einschlägig bei der Polizei bekannte Mann in Untersuchungshaft. dpa

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