Härtefallkommission ermöglicht 292 Menschen ein Bleiberecht

Hannover.  Die Härtefallkommission für Ausländer, denen eine Abschiebung droht, hat am Donnerstag den Bericht über ihre Arbeit im vergangenen Jahr vorgelegt.

An die Kommission können sich Ausländer wenden, wenn sie ausreisen müssen.

An die Kommission können sich Ausländer wenden, wenn sie ausreisen müssen.

Foto: Uli Deck / dpa

Die Härtefallkommission für Ausländer, denen eine Abschiebung droht, legt am Donnerstag den Bericht über ihre Arbeit im vergangenen Jahr vor. An die Kommission können sich Ausländer wenden, wenn sie wegen eines abgelehnten Asylantrages oder aus anderen Gründen ausreisen müssen oder abgeschoben werden sollen.

292 Menschen haben Bleiberecht bekommen

Die Härtefallkommission für Ausländer, denen eine Abschiebung droht, hat 292 Menschen in Niedersachsen im vergangenen Jahr ein Bleiberecht ermöglicht. Überwiegend handelte es sich um Familien mit insgesamt 120 Kindern, teilte Innenminister Boris Pistorius (SPD) am Donnerstag in Hannover mit.

764 Familien und Einzelpersonen hatten sich an die Härtefallkommission gewandt, die sich um das Schicksal von Flüchtlingen kümmert, deren besonders gelagerter Einzelfall von den gesetzlichen Regelungen unzureichend berücksichtigt wird. Die meisten Anträge gab es von Migranten aus dem Irak, Pakistan, Albanien, Afghanistan und der Elfenbeinküste.

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