Göttinger Gericht: Prozess zum tödlichen Gewaltverbrechen

Göttingen.  Im Juni soll ein 25-Jähriger Mann einen 28 Jahre alten Mann mit einem Messer in einer Göttinger Asylbewerberunterkunft tödlich verletzt haben.

Weil die Staatsanwaltschaft in ihm eine Gefahr für die Allgemeinheit sieht, strebt sie die dauerhafte Unterbringung des 25-Jährigen im Maßregelvollzug an.

Weil die Staatsanwaltschaft in ihm eine Gefahr für die Allgemeinheit sieht, strebt sie die dauerhafte Unterbringung des 25-Jährigen im Maßregelvollzug an.

Foto: Corgarashu - Fotolia

Vor dem Landgericht Göttingen beginnt am Dienstag ab 9.30 Uhr der Prozess um den gewaltsamen Tod eines 28 Jahre alten Mannes. Angeklagt ist ein 25-Jähriger wegen Totschlags.

Mit einem Messer tödlich verletzt

Ihm wird vorgeworfen, das Opfer am späten Abend des 1. Juni vergangenen Jahres in einer Göttinger Asylbewerberunterkunft mit einem Messer so schwer verletzt zu haben, dass der 28-Jährige noch am Tatort starb. Der Beschuldigte, der sich damals der Polizei gestellt hatte, soll die Tat aufgrund einer krankhaften seelischen Störung im Zustand der Schuldunfähigkeit begangen haben.

Weil die Staatsanwaltschaft in ihm eine Gefahr für die Allgemeinheit sieht, strebt sie die dauerhafte Unterbringung des 25-Jährigen im Maßregelvollzug an. dpa

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