CDU überholt SPD in Niedersachsen

Das ist das Ergebnis einer Forsa-Wahlumfrage für das RTL/n-tv-Trendbarometer.

Abgeordnete sitzen im Plenarsaal des Landtags.

Abgeordnete sitzen im Plenarsaal des Landtags.

Foto: Hauke-Christian Dittrich / dpa

Köln. Wenn in Niedersachsen und Rheinland-Pfalz die Landtage jetzt neu gewählt würden, würde die SPD in beiden Ländern von der CDU als stärkste Kraft abgelöst. Bei einer Forsa-Wahlumfrage für das RTL/n-tv-Trendbarometer würde die SPD in Niedersachsen knapp 9 Prozentpunkte, in Rheinland-Pfalz 10 Prozentpunkte verlieren. Zwar würde auch die CDU in beiden Ländern verlieren, aber gemessen an der SPD nur minimal. Deshalb würden die Christdemokraten Platz 1 einnehmen.

Woher kommen die starken Verluste der SPD? An den sozialdemokratischen Regierungschefs liegt es offenbar nicht: 62 Prozent der Niedersachsen schätzen die Arbeit von Stephan Weil positiv ein, 59 Prozent der Rheinland-Pfälzer sind zufrieden mit der Arbeit von Malu Dreyer. Die Arbeit der beiden Landesregierungen wird etwas weniger gut benotet: 51 Prozent der Niedersachsen sind zufrieden mit der rot-schwarzen Koalition, 46 Prozent der Rheinland-Pfälzer mit dem Dreierbündnis aus SPD, Grünen und FDP.

Bei einer Landtagswahl in Niedersachsen könnten die Parteien mit folgendem Ergebnis rechnen: SPD 28 Prozent (Landtagswahl 2017: 36,9 %), CDU 30 Prozent (33,6%), Grüne 17 Prozent (8,7 %), FDP 7 Prozent (7,5 %), Linke 5 Prozent (4,6 %), AfD 8 Prozent (6,2 %), Sonstige 5 Prozent (2,5 %).

Bei einer Bundestagswahl würde die SPD in Niedersachsen noch schlechter abschneiden als bei Landtagswahlen, sie käme auf 19 Prozent. Die CDU hätte fast doppelt so viel Stimmen (33 ). Die Grünen würden 19, FDP 8, Linke 7, AfD 9, und die sonstigen Parteien 5 Prozent erhalten. In der Bundespolitik zeigen die Deutschen auch im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer kein Interesse an politischem Wechsel. Die Union verliert gegenüber der Vorwoche einen Prozentpunkt, die FDP legt um einen Prozentpunkt zu. Bei allen anderen Parteien ändert sich nichts.

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