Mehr als 4000 Anträge auf Dürrehilfe eingegangen

Die Erfassung der Anträge werde in Kürze abgeschlossen sein. Erste Zahlungen an die Landwirte sollen schon in diesem Monat beginnen.

Um überhaupt Anspruch auf die Dürrehilfe zu haben, muss der Schaden existenzbedrohend sein.

Um überhaupt Anspruch auf die Dürrehilfe zu haben, muss der Schaden existenzbedrohend sein.

Foto: dpa

Nach dem extrem trockenen Sommer mit teils existenzbedrohenden Folgen für die Landwirte sind zum Stichtag am 30. November mehr als 4000 Anträge auf Dürrehilfe eingegangen. Die Erfassung der Anträge werde in Kürze abgeschlossen sein, teilte die Landwirtschaftskammer mit. Erste Zahlungen an die Landwirte sollen schon in diesem Monat beginnen.

Kein Anspruch auf Bewilligung

Zunächst werde nun geprüft, welche Anträge die Anforderungen erfüllen und förderwürdig seien. Die Zahl der eingereichten Anträge lasse keinen Schluss darauf zu, wie viele von ihnen tatsächlich bewilligt würden. Daher könne die Höhe der Gesamtzahlungen noch nicht eingeschätzt werden.

Schaden muss existenzgefährdend sein

Einen Antrag stellen konnten landwirtschaftliche Betriebe aus Niedersachsen und Bremen, die einen Rückgang der durchschnittlichen Jahresernte auf Acker- und Grünland um mindestens 30 Prozent im Vergleich zu den vorausgegangenen drei Wirtschaftsjahren nachweisen konnten. Zudem muss der Schaden existenzgefährdend für den Betrieb sein. Die Dürrehilfe ist auf 500.000 Euro je Unternehmen begrenzt. Insgesamt stehen in Niedersachsen 35,6 Millionen Euro zur Verfügung, davon je die Hälfte aus Landes- und Bundesmitteln. dpa

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