Nachtzug fährt von Braunschweig nach Zürich

Braunschweig  Auf vielen Regionalstrecken gilt vom nächsten Jahr an ein Alkoholverbot.

Der Nahverkehrszug Enno fährt in den Bahnhof Lengede-Broistedt ein. Elf neue Fahrten für ihn werden in den neuen Fahrplan aufgenommen.

Foto: David/rp

Der Nahverkehrszug Enno fährt in den Bahnhof Lengede-Broistedt ein. Elf neue Fahrten für ihn werden in den neuen Fahrplan aufgenommen. Foto: David/rp

Der modernste ICE der Deutschen Bahn fährt ab Sonntag auf noch mehr Verbindungen durch Niedersachsen. Die ICE der vierten Generation sind künftig auch von Hamburg über Hannover und Göttingen nach Stuttgart und München unterwegs. Fünf der ICE-4-Züge werden auf den beiden Strecken eingesetzt, kündigte die Deutsche Bahn an. Im Regionalverkehr gibt es mehr Fahrten am frühen Morgen und späten Abend sowie am Wochenende. Zudem erhalten Hannover und Braunschweig eine neue Nachtzug-Verbindung nach Zürich. Ins niederländische Hengelo pendelt ab Mitte Januar stündlich eine neue Regiobahn aus Bielefeld über Osnabrück und Bad Bentheim.

Wer von Braunschweig und Hildesheim nach Stuttgart, Ulm und München möchte, muss künftig in Fulda umsteigen, ohne dass sich dadurch die Fahrzeit verlängert. Der Grund ist die Inbetriebnahme der neuen Schnellfahrstrecke von Berlin über Halle und Erfurt nach München, über die künftig die direkten Züge zwischen beiden Städten fahren. Als Ersatz fährt zweistündlich ein ICE von Berlin über Braunschweig, Hildesheim und Göttingen nach Frankfurt mit Stopp am Flughafen.

Osnabrück erhält eine zusätzliche schnelle IC-Anbindung morgens aus Berlin. Dafür entfällt ein bisher etwas später fahrender schwach genutzter Zug von Berlin über Hannover und Bielefeld nach Köln. Im Regionalverkehr pendeln die Bahnen zwischen Braunschweig und Salzgitter künftig von Montag bis Freitag alle halbe Stunde. Zusätzliche Fahrten im Berufsverkehr gibt es auch zwischen Wolfsburg und Braunschweig sowie Hannover und Minden. Zwischen Göttingen und Kassel verkehrt der Regionalzug künftig auch am Wochenende stündlich.

Auf vielen Regionalstrecken der Deutschen Bahn in Niedersachsen und Bremen gilt von 2018 an zudem ein Alkoholverbot. Ab Januar darf in der S-Bahn Hannover, in den Regionalexpress-Zügen zwischen Hannover, Bremen und Norddeich, von Bremerhaven nach Hannover und Osnabrück sowie im Harz-Weser-Netz kein Alkohol mehr getrunken werden. Außerdem gibt es ab dem Fahrplanwechsel kostenloses W-Lan in vielen DB-Regionalzügen in Niedersachsen und Bremen. Zum Fahrplanwechsel erhöht die Deutsche Bahn ihre bundesweiten Fernverkehrspreise in Summe um durchschnittlich 0,9 Prozent.

Auch der Enno, der Nahverkehr zwischen Hannover, Gifhorn, Wolfsburg, Braunschweig und Hildesheim, nimmt insgesamt elf neue Fahrten in den neuen Fahrplan auf. Vor allem Richtung Braunschweig und Wolfsburg gibt es morgens und nachmittags zusätzliche Fahrten, um die hohe Nachfrage zu bedienen, heißt es vonseiten der Metronom-Eisenbahngesellschaft. dpa/red

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Leserkommentare (9)