Zehn Kommunen kehren zu alten Kfz-Kennzeichen zurück

Hannover  Als erstes Bundesland darf Niedersachsen vom kommenden Donnerstag an wieder alte Kfz-Kürzel vergeben. Das Bundesverkehrsministerium gab grünes Licht.

Zehn niedersächsische Kommunen können zu ihren alten Kfz-Kennzeichen (hier Beispiele aus Nordrhein-Westfalen) zurückkehren.

Zehn niedersächsische Kommunen können zu ihren alten Kfz-Kennzeichen (hier Beispiele aus Nordrhein-Westfalen) zurückkehren.

Foto: Bernd Thissen/dpa

Das Bundesministerium genehmigte die Anträge von zehn Städten und Gemeinden vor allem aus Südniedersachsen, teilte am Freitag das niedersächsische Wirtschaftsministerium in Hannover mit.

Im Norden des Landes dürfen die Bürger in Bremervörde künftig wieder mit dem Nummernschild BRV fahren, in Norden mit NOR. Dort zählt die Zulassungsstelle mittlerweile 2800 Anmeldungen für das neue-alte Kennzeichen, sagte Ingrid Evers von der Behörde am Freitag. „Wir sind alle begeistert und hoffen, dass wir den Ansturm bewältigen können.“

Auch in den Gemeinden Alfeld (ALF), Duderstadt (DUD), Hannoversch Münden (HMÜ), Braunlage (BRL), Clausthal-Zellerfeld (CLZ), Einbeck (EIN), Bad Gandersheim (GAN) und Rinteln (RI) können die Bürger wieder ihre alten Kennzeichen beantragen.

Die alten Nummernschilder waren im Zuge von Gebietsreformen in den 70er Jahren verschwunden. Eine Verordnung der Bundesregierung erlaubt nun wieder „mehr als ein Unterscheidungszeichen“ für einen Verwaltungsbezirk.

Ein Kennzeichenwechsel ist für Autofahrer freiwillig. In den zehn betroffene Kreisen haben sie künftig die Auswahl zwischen dem bisherigen und dem alten-neuen Kennzeichen. dpa

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