Ballkunst-Huldigung in der Kirche

Braunschweig  In St. Andreas wurde die Ausstellung „Heldentage“ von Philip Grözinger und Wolfgang Siesinger eröffnet. Dabei erschallten auch Fangesänge.

Die Künstler Wolfgang Siesing (links) und Philip Grözinger (dritter von rechts) mit Eintracht-Vizepräsident Rainer Ottinger (rechts) bei der Vernissage der Schau „Heldentage“ in St. Andreas.

Die Künstler Wolfgang Siesing (links) und Philip Grözinger (dritter von rechts) mit Eintracht-Vizepräsident Rainer Ottinger (rechts) bei der Vernissage der Schau „Heldentage“ in St. Andreas.

Foto: Florian Arnold

Ein wenig befremdlich wirkte das schon: Fußball-Chöre in der Kirche. Rund 300 Gäste waren gestern Abend zur Eröffnung der Schau „Heldentage“ gekommen, die aufgrund Platzmangels im Ausstellungsort, der Kemenate Hagenbrücke, in St. Andreas stattfand.

Der Maler Philip Grözinger und der Fotograf Wolfgang Siesinger setzen sich mit den „Mythen“ um Eintracht Braunschweig und den Fußball auseinander (wir berichteten). Moderiert von Malte Schumacher, wurde bei der Vernissage der Fangesang „Zwischen Harz und Heideland“ angestimmt, Organist Gerhard Urbigkeit interpretierte „We are the Champions“ und Georg Renz den zur Fußballhymne gewordenen Song „You‘ll Never Walk Alone“. Lienhard von Monkiewitsch würdigte die „unakademisch ungestüme“ Mal-Kunst Grözingers und die hintergründigen Fotoarbeiten Siesingers. Auch die quasireligiöse Überfrachtung des Kickens sprach er an. Wie wahr. Die Schau „Heldentage“ ist bis 11. März Di-Sa 11-17, So 12-17Uhr zu sehen.fa

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