Das Lebenswerk des Bildhauers Emil Cimiotti

Braunschweig  Emil Cimiotti gehört zu den prägenden Künstlern der Nachkriegs-Moderne. Das Städtische Museum in Braunschweig würdigt sein Lebenswerk. Sehen Sie hier eine Panorama-Aufnahme der Ausstellung.

Als alles noch in Trümmern lag und die 20-Jährigen nichts kannten außer Krieg und Nazikunst, machte sich Emil Cimiotti aus Göttingen auf nach Stuttgart, um Bildhauer zu werden. Keinem Zeitgeist verpflichtet, keine Heldenposen im Kopf, interessierten ihn weder Menschenfiguren noch allegorische Themen, sondern Gebilde im Raum.

Berge und Wolken, Bäume und Gestalten. Strukturen, die von innen nach außen wachsen, Höhlen und Wölbungen formten sich unter seinen Händen zu einem Kosmos, der dem Kern der Schöpfung auf der Spur ist. Die Suche nach sinnesverwandten Künstlern führte ihn zu Brancusi, Arp und Zadkine nach Paris, zu Hartung nach Berlin, zur abstrakten Malerei Willi Baumeister in Stuttgart.