Braunschweig. In einem beschwingten Festgottesdienst feiert das prächtige Instrument Premiere. Wie es klingt und was es beispiellos macht.

Der Braunschweiger Dom ist nun offensichtlich und in glänzender Weise der Musik geweiht. Dank einer mutigen, kostspieligen Neuerung, die in den vergangenen Jahren weit über die deutsche Kirchenlandschaft hinaus beispiellos sein dürfte. Sie bedeutet einen unübersehbaren Eingriff in die innere Anmutung des 850 Jahre alten Bauwerks: Die schimmernden Prospekte einer neuen Chororgel steigen in geschwungener, an Flügel erinnernder Form zu beiden Seiten des hohen Chores auf. Rund 800.000 Euro wurden investiert, um den ursprünglich als Grablege für Heinrich den Löwen und seine Frau Mathilde errichteten romanischen Bau zum Vorzeige-Dom geistlicher Chormusik zu machen. Am Freitagabend wurde die neue Chororgel mit einem geradezu beschwingten Festgottesdienst eingeweiht.