Kulturzentrum kostet 28 000 Euro im Monat

Braunschweig  Der Kulturausschuss billigt den Nutzungsvertrag mit Kufa für das künftige soziokulturelle Zentrum. Die Eröffnung ist im Sommer/Herbst 2018 geplant.

Entwurf des Westand-Komplexes am Westbahnhof. In der hinteren Hälfte wird Kufa ein soziokulturelles Zentrum betreiben.

Entwurf des Westand-Komplexes am Westbahnhof. In der hinteren Hälfte wird Kufa ein soziokulturelles Zentrum betreiben.

Foto: Westand GmbH

Dem Betreiberverein „Kufa – Kultur für alle“ des künftigen soziokulturellen Zentrums am Westbahnhof stellt die Stadt jährlich 110 000 Euro für Betriebs- und Nebenkosten zur Verfügung. So weist es der Nutzungsvertrag der Stadt für Kufa aus, den der Kulturausschuss jetzt billigte. Hinzu kommen jährlich 150 000 Euro für Personalkosten und 80 000 Euro für die Miete.

Aussschussmitglied Carsten Lehmann (FDP) meldete leichte Zweifel an, ob die Zuschüsse reichen. Kulturdezernentin Anja Hesse zeigte sich überzeugt: „Der Verein wird ja auch Einnahmen erzielen. Zur Ausstattung des Zentrums werden etwa eine Küche und ein Bistro gehören. Das könnte auch attraktiv für Unternehmen sein, die sich am Westbahnhof zunehmend ansiedeln.“ Falls die Betriebskosten stark stiegen, müsse neu verhandelt werden.

Für die Einrichtung des Zentrums stellt die Stadt einmalig 500 000 Euro zur Verfügung. Hinzu kommt ein Baukosten-Zuschuss von 1,5 Millionen Euro, den sie an die Westand GmbH zahlt. Diese errichtet am Westbahnhof ein rund 3000 Quadratmeter großes Veranstaltungs-Gebäude. Die eine Hälfte will sie selbst als Konzerthalle nutzen, die andere wird über die Stadt an Kufa vermietet.

Die Eröffnung ist derzeit für Sommer/Herbst 2018 geplant. Für Interessenten am soziokulturellen Zentrum veranstaltet Kufa am Donnerstag, 31. August, um 17 Uhr im Mehrgenerationenhaus Hugo-Luther-Straße 60a einen Info-Abend.fa

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