Experimente rund ums Thema Salz lassen Kinder staunen

Schöningen  Der Heimatverein Schöningen und Umgebung vermittelt Mädchen und Jungen Stadtgeschichte und Praxiswissen auf spannende Art.

Spannend, unterhaltsam und lehrreich – so lässt sich Heimat- und Stadtgeschichte vermitteln. Dazu braucht der Heimatverein Schöningen und Umgebung eine heiße Pfanne, Salz und Wasser, Farben, Buntstifte, Schere, Klebstoff, ein paar Kräuter, viele wissbegierige Mädchen und Jungen – und natürlich das Heimatmuseum Schöningen.

Bei der Aktion „Salzsieden im Museumshof“ kam am Montagnachmittag das alles zusammen. Kein Wunder also, dass die Ehrenamtlichen des Heimatvereins, Doris Haupt, Petra Friedberger, Jutta Seidlich und Michael Hebig, und die rund 20 Kinder im Alter von drei bis neun Jahren gemeinsam jede Menge Spaß hatten.

Neugierig verfolgten die Kinder im Museumshof, wie vor ihren Augen eine Lösung aus Wasser und Salz – die Sole – in einer heißen Pfanne verdampfte und die brockigen Salzkristalle sichtbar wurden. Dieses praktische Experiment veranschaulichte ihnen zuvor im Museum Erkundetes: die Funktion der riesigen Siedepfannen, die in der ehemaligen Schöninger Salzfabrik Saline Neuhall bis 1970 in Betrieb waren. In einer Führung durch die Ausstellung hatte die ehemalige Lehrerin Doris Haupt den Mädchen und Jungen die Geschichte der Schöninger Salzgewinnung erklärt. Was sich aus dem Mineral so alles machen lässt, lernten die Kinder auch in der rund zweistündigen Aktion im Museumshof: beim Herstellen von Badesalz und Kräutersalz.

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