Scheppau. Im Herbst schüttete es wie aus Eimern. Felder und Rüben stehen unter Wasser. Ernte und Transport sind „eine Riesenherausforderung“.

Aus Richtung Westen schrammt gerade die nächste dunkle Regenfront übers Land. „In diesem Oktober und November fiel die 2,5fache Niederschlagsmenge im Vergleich zum sonstigen Jahresmittel“, sagt Thomas Minge. Oder anders ausgedrückt: bis jetzt mehr als 150 Liter je Quadratmeter statt rund 66 im Jahr 2022. Das hat Folgen: Die Rübenernte ist alles andere als ein Zuckerschlecken und gerät zur Schlammschlacht. Für den Maschinenring Velpke-Schöppenstedt koordiniert Thomas Minge den Rübentransport und noch einiges mehr. Akribisch vorgeplant und zeitlich eng getaktet. Doch in diesem Jahr läuft nichts nach Plan.