Schöninger Polizei zieht berauschte Fahrer aus dem Verkehr

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Die Polizei Schöningen hatte es am Wochenende mit mehreren berauschten Fahrern zu tun.

Die Polizei Schöningen hatte es am Wochenende mit mehreren berauschten Fahrern zu tun.

Foto: Daniela König / BZV

Schöningen.  Die Schöninger Polizei hat am Osterwochenende mehrere Fahrer aus dem Verkehr gezogen, die unter Drogen- und Alkoholeinfluss unterwegs waren.

Die Polizei hat am Freitag auf der Salzstraße in Schöningen einen 49-jährigen Helmstedter mit einem VW Polo aus dem Verkehr gezogen. Da der Mann laut einer Mitteilung unruhig und nervös wirkte, sei mit ihm ein Alkohol- und Drogenschnelltest vorgenommen worden. Neben einer Alkoholbeeinflussung zeigte der Drogentest ein positives Ergebnis auf THC, den Wirkstoff von Cannabis. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen. Der 49-Jährige räumte ein, bereits vor zwei Wochen von der Polizei Helmstedt unter Drogeneinfluss gestoppt worden zu sein.

Am Samstag stellte die Schöninger Polizei zahlreiche Verkehrsverstöße fest. Neben einem Schöninger, der ohne Pflichtversicherung auf seinem E-Roller unterwegs war, wurde am Nachmittag am Busbahnhof auch ein 29-jähriger Braunschweiger gestoppt, der mit seinem nicht zugelassenen E-Scooter ohne Versicherungsschutz unterwegs war. Da der Mann auch keinen Führerschein vorweisen konnte, wurde ihm die Weiterfahrt untersagt. Später gab er einen falschen Wohnort an, was eine weitere Anzeige nach sich zog.

Berauschte Mutter chauffiert ihr Kind

In Offleben wurde eine junger Mutter angehalten, deren Kind auf der Rückbank saß. Die Seat-Fahrerin habe sehr nervös gewirkt, weswegen auch sie auf Drogen getestet wurde. Der Test zeigte Amphetamin- und Cannabis-Beeinflussung. Das bedeutete das Ende der Fahrt für die 32-Jährige aus Sachsen-Anhalt.

Der dritte berauschte Verkehrsteilnehmer war ein 59-jähriger Radfahrer aus Esbeck. Dieser sei unbeeindruckt an den Polizeibeamten vorbei geradelt, obwohl er nicht fahrtüchtig gewesen sei. Der Alkoholtest brachte 1,86 Promille zum Vorschein. Für Radfahrer werde nach herrschender Rechtsprechung ab 1,6 Promille eine absolute Fahruntüchtigkeit angenommen, so ein Polizeibeamter.

Zeuge sieht betrunkenen Mann ins Auto einsteigen

Dank eines Zeugen wurde am späten Nachmittag die Alkoholfahrt eines 67-jährigen VW-Fahrers aus Schöningen beendet. Dem Zeugen war der betrunkene Mann in einem Supermarkt aufgefallen. Als der 67-Jährige sein Auto auf dem Parkplatz bestieg, alarmierte der Zeuge die Polizei, die die weitere Fahrt unterband. Ein Alkoholtest brachte 1,83 Promille zum Vorschein. Da der Mann zuvor seinen Wagen im öffentlichen Verkehrsraum geführt hatte, wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr gegen ihn eingeleitet und sein Führerschein sichergestellt.

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