Kreis Helmstedt erhöht die Zahl der Impfungen

Landrat Gerhard Radeck (links) und Christoph Neddermeier schauen nach dem Rechten. Neddermeier leitet den Betrieb im Helmstedter Impfzentrum.

Landrat Gerhard Radeck (links) und Christoph Neddermeier schauen nach dem Rechten. Neddermeier leitet den Betrieb im Helmstedter Impfzentrum.

Foto: Jürgen Paxmann

Helmstedt.  Dank weiterer Lieferungen der Wirkstoffe gegen das Corona-Virus nimmt das Impfen im Kreis Helmstedt immer mehr Fahrt auf.

Das Land Niedersachsen hat den Landkreisen nach aktuellen Planungen steigende Impflieferungen zugesagt. Damit könne sich das Impfgeschehen im Landkreis Helmstedt beschleunigen, kündigt die Kreisverwaltung in einer Pressemitteilung an.

So wurden Anfang dieser Woche 800 Impfdosen von Astra-Zeneca und 1170 von Biontech/Pfizer für Erstimpfungen geliefert. Weitere 1170 Impfdosen von Biontech/Pfizer waren für diesen Freitag angekündigt worden.

Prognose bis April

Die Bilanz stellt sich so dar: Bisher konnten etwa 1400 Personen in der Helmstedter Kanthalle Impfungen verabreicht werden. Bis Mitte März könnten dann etwa zwei Drittel der über 80-Jährigen geimpft werden. Bis Ende April könnte diese Personengruppe durchgeimpft sein – immer die kontinuierliche Lieferung von Impfstoff vorausgesetzt.

Christoph Neddermeier, Leiter des Impfzentrums, berichtet, dass die Organisation des Impfzentrums gut funktioniere. An der einen oder anderen Stelle habe man noch einwenig nachjustieren müssen. Die Zusammenarbeit mit dem Personal der verschiedenen Hilfsorganisationen sei hervorragend. Von den Geimpften und deren Angehörigen gebe es durchweg positive Resonanz. Nennenswerte Nebenwirkungen bei den Impfungen seien bislang nicht zu verzeichnen gewesen.

Auch Tagespflege nun bedacht

Die Impfbereitschaft sei grundsätzlich hoch. Mit den mobilen Impfteams konnte die Erst- und Zweitimpfung in den Alten- und Pflegeheimen weitgehend abgeschlossen werden, ebenso wie die Erstimpfungen beim Personal in der Tagespflege.

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