Süpplingenburger packen im Ort selbst mit an

Süpplingenburg.  Im Bauausschuss Süpplingenburg wird über Maßnahmen wie die Treppe am Schulkamp oder den Verkauf der Fläche des ehemaligen Wasserturms beraten.

Der alte Schulhof in Süpplingenburg soll in Eigenregie der Feuerwehr und der Gemeinde saniert werden.

Der alte Schulhof in Süpplingenburg soll in Eigenregie der Feuerwehr und der Gemeinde saniert werden.

Foto: Sebahat Arifi

Ob es um die Sanierung der Treppe am Schulkamp ging, um die Verwendung der Fläche des ehemaligen Wasserturms oder um die Sanierung des alten Schulhofs – es war eine Reihe von Themen, die der Bauausschuss Süpplingenburg zu beraten hatte. Dabei gaben die Mitglieder am Dienstagabend im Dorfgemeinschaftshaus mehrere Maßnahmen zur Empfehlung in den Rat.

Unstrittig war die Sanierung der Bäckereiche. „Es war erklärtes Ziel, die Eiche zu erhalten“, betonte Bürgermeister Dieter Eckner in seinen Ausführungen. Das Untersuchungsergebnis eines Baumdoktors laute, sie sei erhaltungswürdig, es sei jedoch ein umfangreicher Rückschnitt in der Krone notwendig. Dafür lagen vier Angebote von Gartenbauunternehmen vor. Dem wirtschaftlichsten sollte der Zuschlag für die Arbeiten erteilt werden.

Die Fläche des mittlerweile zurückgebauten Wasserturms sei für die Gemeinde von geringem Interesse, machte Eckner zum nächsten Thema deutlich. Der Vorschlag lautete daher, sie öffentlich auszuschreiben und per Höchstgebot zu verkaufen. Gemeindedirektorin Karin Pickbrenner verwies darauf, dass dafür lediglich eine öffentliche, ortsübliche Bekanntgabe notwendig sei. Diese solle nun per vierwöchigem Aushang erfolgen.

Kostendiskussionen gab es zur Sanierung der Treppe am Schulkamp. Es lag ein Kostenangebot eines Büros für die Planung und Ausschreibung vor. Das sei zu viel Geld, kritisierte Ausschussmitglied Markus Antoniak. Doch Sven Heine plädierte dafür, „endlich mal einen Punkt“ hinter die seit Jahren geplante Sanierung zu setzen. Zuletzt hatte die Ausschreibung der Arbeiten aufgrund eines Formfehlers zurückgenommen werden müssen. Heine stellte dem später einstimmig angenommenen Antrag, das Kostenangebot anzunehmen, da es nach den festgelegten Sätzen der Honorarordnung für Architekten aufgestellt sei. Auch für Bürgermeister Eckner war klar, dass das Thema „endlich zu einem Ende gebracht werden“ müsse. Die für die Sanierung in diesem Jahr veranschlagten Mittel, sollen ins nächste Jahr übertragen werden.

Zur Sanierung des alten Schulhofes machte Eckner den Vorschlag, dass die Gemeinde einen Teil der Fläche in Eigenregie instand setzen solle. Anlass ist die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses, in dessen Zug die Feuerwehrmitglieder den dazugehörigen Teil in Eigenregie erneuern. „Es wäre ein Zeichen der Gemeinde, die restliche Fläche zu übernehmen“, betonte Eckner. Dies wurde befürwortet.

Die Parkfläche am Dorfgemeinschaftshaus solle zudem um ein Stück zwischen Küche und Garage erweitert werden. „Wir dürfen nicht aus den Augen verlieren, die Fläche jetzt schon vorzubereiten“, machte Eckner deutlich. Unter anderem müssten die Büsche entfernt werden, um es dann in einem Zug mit dem Schulhof pflastern zu können.

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