Generationenwechsel – Fred Worch ist jetzt Bürgermeister

Mariental  Nach zwei Jahrzehnten im Amt ist Kurt Bartsch nicht mehr Bürgermeister von Mariental. Fred Worch wurde zu seinem Nachfolger gewählt.

Der neu konstituierte Rat der Gemeinde Mariental.

Der neu konstituierte Rat der Gemeinde Mariental.

Foto: Dieter Trapp

Vor den Augen vieler Einwohner war der Rat im Gemeindezentrum zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Fred Worch sprach in einer Dankesrede über die Verdienste seines Vorgängers Bartsch, der dem Rat bereits seit vier Dekaden angehört und dabei 21 Jahre und drei Monate lang das Amt des Bürgermeisters innehatte. Worch erinnerte an die Entwicklungen in der Gemeinde, während dieser Zeit. Er hob vor allem den Ausbau des Kindergartens Lappwaldzwerge und Bartschs Einsatz für die Verschönerung des Ortsbildes hervor. Er bedankte sich für das unermüdliche Engagement und brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass Bartsch dem Rat mit all seiner Erfahrung weiterhin angehört.

Eine Besonderheit ergab sich bei der Bildung des Verwaltungsausschusses. Nachdem klar war, dass der CDU zwei Sitze zustanden, musste der verbleibende Sitz zwischen der Marientaler Bürgergemeinschaft und der Marientaler Fraktion ausgelost werden. Das Ziehen des Loses durch Worch macht es amtlich: Die Marientaler Fraktion in Person von Martin Klein wird den Verwaltungsausschuss komplettieren.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurden der Gemeindedirektor Friedrich Rietz und seine Stellvertreterin Ilka Bürig in ihren Ämtern bestätigt. Einstimmig war auch die Wahl der stellvertretenden Bürgermeister. Kurt Bartsch und Martin Klein werden Worch künftig unterstützen. Auch die Besetzung der Vertreter für Vereine, Verbände und andere Institutionen erfolgte einstimmig.

Worch betonte zum Abschluss der Sitzung, es sei ganz bewusst auf die Bildung von Fachausschüssen verzichtet worden, um überflüssige Doppelstrukturen abzuschaffen. Der Rat wolle auf interfraktioneller Ebene konstruktiv zusammenarbeiten, denn es solle jedem Ratsmitglied möglich sein, sich bei allen Belangen der Gemeinde einzubringen.

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