Wählen Sie die freundlichsten Verkäufer im Landkreis!

Helmstedt  Zum zweiten Mal stellen wir drei Kandidatinnen für die Wahl zum freundlichsten Verkäufer vor. Machen Sie mit!

Constanze Malcher, Verkäuferin im Modenhaus Tessin.

Constanze Malcher, Verkäuferin im Modenhaus Tessin.

Foto: Tanja Reeve

„Man sollte immer ehrlich sein“

Constanze Malcher kleidet im Modenhaus Tessin in Schöningen Damen von jung bis alt ein.

„Zum Teil kenne ich die Kleiderschränke meiner Stammkunden“, sagt sie. Dieses Wissen um den Geschmack ihrer Stammkunden kommt nicht von ungefähr: Seit 13 Jahren bedient sie Kunden im Modenhaus, davor arbeitete sie wenige Hausnummern weiter im ehemaligen Kaufhaus Eska.

„Man muss zu den Kunden immer ehrlich sein. Man darf nicht Kleidung verkaufen, nur um zu verkaufen“, sagt sie im Hinblick auf die langjährige Kundenbindung. „Ich freue mich, wenn unser Angebot den Kunden gefällt. Aber wenn die Jacke halt spannt, dann passt es einfach nicht. Das muss man den Kunden sagen können.“

Für sie sei schon die Nominierung eine Auszeichnung. „Eine solche Würdigung freut mich sehr. Das zeigt, dass ich es meistens richtig mache“, sagt die Verkäuferin stolz.

Constanze Malcher stammt aus Hötensleben. Durch ihr Wirken gebe es auch viele Kunden aus dem angrenzenden Bördekreis. „Es gibt nicht mehr viele Betriebe wie unseren. Hier kennt man seine Kunden, hier in der Kleinstadt ist es familiär. Die Familie Tessin-Tinguely steht den ganzen Tag im Laden, und das macht auch die Arbeitsatmosphäre sehr angenehm. Das wirkt sich auch auf den Umgang mit den Kunden aus.“

Den meisten Absatz habe man im Damengeschäft an Heiligabend – die Kundschaft sei dann jedoch männlich. „Da kaufen Männer von der Verzweiflung getrieben ein“, erzählt sie augenzwinkernd.

Wenn Sie für diesen Kandidatin stimmen möchten, rufen Sie von Samstag, 4 Uhr, bis Mittwoch, 20 Uhr, an: (0 13 78) 42 82 70

(0,50 €/Anruf aus dem dt. Festnetz, Mobilfunktarif höher). Auf unserer Homepage www.helmstedter-nachrichten.de können Sie bis Mittwoch, 20 Uhr,
Ihren Kandidaten anklicken.

Tägliche Dosis an Lesestoff

Ilona Mundrziewski arbeitet im Zeitungsgeschäft

Schon als Kind hat sie den Wunsch gehabt, als Verkäuferin zu arbeiten. Ilona Mundrziewski arbeitet in einer Wolsdorff-Filiale im Helmstedter Real-Supermarkt und bringt Zeitungen, Zeitschriften und Tabak an den Mann.

Die 63-Jährige steht schon seit mehr als 15 Jahren mehrere Tage in der Woche in dem Kiosk. Viele ihrer Kunden kommen ihrer Aussage nach jeden Tag in den Laden, um ihre Dosis an tagesaktueller Presse zu erwerben. Sie kenne viele Kunden mit Namen.

Egal, ob man Tabak kauft, dem Glücksspiel frönt, ein Bedürfnis nach Schokoriegeln verspürt oder eine Zeitschrift mit Gerüchten über europäische Adelshäuser sucht – die Verkäuferin traue sich jede Aufgabe zu.

„Wir nehmen uns Zeit und plaudern mit den Kunden. Wir helfen auch beim Suchen der Zeitschriften, wenn es nötig ist. „Am beliebtesten sind Zeitschriften rund um Klatsch, Sport und Autos“, berichtet Mundrziewski.

Wenn sie nicht gerade an der Kasse steht, sortiert sie Tabakwaren und Zeitschriften, während sie sich mit ihren Kollegen unterhält. „Die Stimmung unter den Kollegen ist sehr gut. So lässt es sich viel besser arbeiten und es wirkt sich auch auf den Umgang mit den Kunden aus“, stellt sie fest.

Die Helmstedterin schätzt die Größe des Ladens: „Es ist ein schönes kleines Lädchen - es ist hier so, wie ich mir den Beruf vorgestellt habe.“

Während des Gesprächs mit unserer Zeitung kommen Kunden in den Laden, die die Helmstedterin vertraut begrüßen.

Schade findet sie es, wenn sie im Hinterraum des Ladens Waren in das Computersystem einpflegen muss. „Dann fehlt mir der Kontakt mit den Menschen schon – aber es gehört halt zum Beruf dazu“, meint sie.

Wenn Sie für diesen Kandidatin stimmen möchten, rufen Sie von Samstag, 4 Uhr, bis Mittwoch, 20 Uhr, an: (0 13 78) 42 82 71

(0,50 €/Anruf aus dem dt. Festnetz, Mobilfunktarif höher). Auf unserer Homepage www.helmstedter-nachrichten.de können Sie bis Mittwoch, 20 Uhr,
Ihren Kandidaten anklicken.

Gute Ratschläge an der Kasse

Gönül Tosun behält in der Drogerie die Ruhe

Seit fünf Jahren kassiert die Helmstedterin Gönül Tosun bei Rossmann. Auf die Nachfrage, warum sie denkt, dass sie nominiert worden sei, fehlen ihr vor Rührung zunächst die Worte.

Dann meint Gönül Tosun: „Die Kasse ist die letzte Station beim Einkauf. Deswegen erinnern sich die Leute an mich.“ Es könne nicht daran liegen, dass sie wisse, wo welche Waren zu finden seien. „Meine Kollegen wissen, wo Dinge stehen. An der Kasse sei das Blickfeld sehr eingeschränkt“, scherzt sie. „Dafür kann ich mit meinem privaten Wissen punkten. Ich empfehle Produkte, die ich selbst nutze. Danach werde ich oft gefragt“, meint sie.

Wenn die Kasse gerade mal nicht besetzt werden muss, packt sie hinter den Kulissen mit an. „Es gibt immer etwas, das um- und aufgeräumt werden muss. Auch Regale fülle ich auf“, erklärt sie. Diese abwechslungsreiche Arbeit gefalle ihr. Vormittags arbeitet die 39-Jährige am liebsten. „Da kommt die Stammkundschaft. Ältere Menschen erzählen mit uns, niemand hat es eilig. Das mag ich am liebsten“, sagt sie.

Zwei bis dreimal die Woche ist sie an der Kasse anzutreffen. Ihr gefällt das Miteinander unter den Kollegen. „Ich kann immer von ihnen lernen, weil sie eine langjährige Erfahrung vorweisen. Ohne sie wäre meine Nominierung nicht möglich gewesen“, erzählt sie dankbar. „Ich bin gerne hier. Wir haben Spaß miteinander und das wirkt sich auch auf meinen Umgang mit den Kunden aus. Eine besseres Arbeitsumfeld gibt es kaum“, resümiert Tosun.

Im Gespräch mit unserer Zeitung erzählen Kolleginnen, dass Gönül Tosun immer die Ruhe behalte. „Sich aufzuregen bringt ja auch nichts. Es gibt kein Problem, das nicht gelöst werden kann“, kommentiert Tosun trocken.

Wenn Sie für diesen Kandidatin stimmen möchten, rufen Sie von Samstag, 4 Uhr, bis Mittwoch, 20 Uhr, an: (0 13 78) 42 82 72

(0,50 €/Anruf aus dem dt. Festnetz, Mobilfunktarif höher). Auf unserer Homepage www.helmstedter-nachrichten.de können Sie bis Mittwoch, 20 Uhr,
Ihren Kandidaten anklicken.

Wochensieg für Schöninger

An unserer Abstimmung in der vergangenen Woche haben sich 255 Leser per Post, Telefon oder im Internet beteiligt. 114 Stimmen erhielt Dominik Neumann aus dem Getränkemarkt „Hol ab“ in Schöningen. Die zwei anderen Kandidatinnen, Heike Wölk (85 Stimmen) und Renate Lehrling (56 Stimmen) hatten knapp das Nachsehen. Bei seiner Vorstellung berichtete Neumann: „Ich habe keinen Dienstplan, ich bin wie meine Eltern einfach von morgens bis abends hier.“

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