Mahnwache gegen „unverantwortlichen Umgang“ mit Atommüll

Königslutter  Im März jährt sich das Atom-Unglück in Fukushima. Menschen aus Königslutter wollen dafür sorgen, dass das nicht vergessen wird.

Nach dem 11. März 2011, als der Kernreaktor in Japan havarierte, beteiligten sich auch Königslutteraner an den Mahnwachen, die deutschlandweit stattfanden. Über mehrere Wochen lang trafen sich jeden Montagabend auf dem Marktplatz bis zu 120 Personen, die an die Opfer erinnerten und einen sofortigen Ausstieg aus der Kernenergie forderten.

So viele Personen waren es am jetzigen Montagabend nicht, als kurz vor dem Jahrestag der Katastrophe die Mahnwachen wieder aufleben sollten. Etwa 20 Personen folgten der Einladung der Organisatoren, unter anderem der Grünen-Kreisverband Helmstedt, und wollten unter anderem ein Zeichen gegen „den unverantwortlichen Umgang“ mit Atommüll setzen.

Die Gefahren von Radioaktivität dürften nicht vergessen werden, mahnte Volker Möll, Kreisvorsitzender der Grünen. Er informierte außerdem, wie man sich an der großen Aktion beteiligen kann, bei der am 11. März eine 75-Kilometer lange Lichterkette durch die Region entlang der Brennpunkte gebildet werden soll. Weitere Informationen gibt es unter www.lichterkette2012.de.

Eine zweite Mahnwache in Königslutter ist am Montag, 5. März, für 18 Uhr auf dem Marktplatz geplant.

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