Harzwasserwerke stellen wegen Trockenheit Notfallplan vor

Osterode.  Die Harzer Gewässer führen durch den Hitze-Sommer weit weniger Wasser als üblich. Um Knappheit vorzubeugen, wird Freitag ein Notfallplan vorgestellt.

Den Oderteich in der Nähe des Harzer Ortes Oderbrück hat die Dürre in diesem Jahr besonders schlimm getroffen – auch in anderen Gewässern des Mittelgebirges ist der Wasserstand so gering wie lange nicht.

Den Oderteich in der Nähe des Harzer Ortes Oderbrück hat die Dürre in diesem Jahr besonders schlimm getroffen – auch in anderen Gewässern des Mittelgebirges ist der Wasserstand so gering wie lange nicht.

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Angesichts des ungewöhnlich trockenen Sommers wollen die Harzwasserwerke am Freitagvormittag einen Notfallplan zur Sicherung der Trinkwasserversorgung vorstellen. So soll nach Angaben einer Sprecherin in Anbetracht der sich weiter leerenden Talsperren auch das sonst nicht benötigte Wasser aus den Teichen der mittelalterlichen Oberharzer Wasserwirtschaft genutzt werden. Die Harzwasserwerke sind Niedersachsens größter Trinkwasserversorger. Sie beliefern etwa zwei Millionen Menschen.

Im schlechtmöglichsten Fall gehen die Harzwasserwerke nach der aktuellen Vier-Wochen-Wetterprognose des Deutschen Wetterdienstes von einem sogenannten Doppeltrockenjahr aus. Das bedeutet, dass sich die Trockenheit nach dem im Herbst endenden Wasserwirtschaftsjahr bis in den Winter und das anschließende Wasserwirtschaftsjahr fortsetzt. dpa

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