Gifhorn. Dank des Ausbaus an Kitaplätzen, ist die Betreuungssituation entspannt. Voraussetzung: Die Eltern bestehen nicht auf eine bestimmte Kita.

Dank des massiven Ausbaus an Kitaplätzen ist die Stadt jetzt in der glücklichen Lage, jedem Kind einen Kitaplatz anbieten zu können – vorausgesetzt, man besteht nicht auf eine ganz bestimmte Kita. Auch für Familien, die nach Gifhorn ziehen und noch einen Betreuungsplatz suchen, sind ausreichend Kapazitäten vorhanden, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Gifhorn. „Für diesen Erfolg haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den zuständigen Fachbereichen und den städtischen Kindertagesstätten zusammen mit den privaten Trägern hart gearbeitet. Kinder sind unsere Zukunft, für die bereits in den Kitas die Weichen gestellt werden. Deshalb steht bei uns nicht nur die Quantität der Plätze sondern auch die Qualität der Betreuung im Fokus“, betont Bürgermeister Matthias Nerlich.

Der Weg dorthin führte über den Bau neuer Großeinrichtungen – eine Bauoffensive, die die Stadt Gifhorn in Zusammenarbeit mit mehreren privaten Trägern erfolgreich umgesetzt hat. Das macht sich nun bezahlt. Zu Beginn des Kitajahres 2022/2023 konnten die Kinder in den Neubau der Kita DRK Rosengarten des Deutschen Roten Kreuzes Kreisverband Gifhorn einziehen. Mit dem Neubau wuchs die Gruppenzahl von fünf auf sechs, so dass jetzt 130 statt vormals 105 Plätze vorhanden sind.

Zu den neuen Großeinrichtungen zählt auch der Neubau der Kita Chancenreich des Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands mit fünf Gruppen und 105 Plätzen. Die gleiche Anzahl an Gruppen und Plätzen bietet auch der Neubau der Kita Wilscher Weg des Trägers Venito – Diakonische Gesellschaft für Kinder, Jugendliche und Familien.

Wasserschaden: Einzug in die Kita Büchenkamp hat sich verschoben

Am Montag, 4. September, konnten auch die Kinder und Mitarbeitenden in die neuen Räumlichkeiten der Kita Büchenkamp einziehen. Wegen eines Wasserschadens hatte sich der Einzug dort verschoben.

Auch in die Kita Eyßelhof/Abrahams Kinder füllt sich immer mehr mit Leben. Der ursprüngliche Einzugstermin Mitte Juni konnte zwar wegen Lieferschwierigkeiten und Krankheitsfällen seitens des Investors nicht gehalten werden, aber das ist mittlerweile Geschichte. Zum 1. August wurden zwei Gruppen im Neubau in Betrieb genommen. Den Altbau werden die Kinder zum 1. November in Beschlag nehmen: die bestehende Gruppe aus dem Sonnenweg sowie zwei weitere neue Gruppen, so die Stadt Gifhorn.

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Doch der Bedarf an Betreuungsplätzen ist keine statische Größe. Deshalb ist es wichtig vorausschauend zu handeln. Die geplante Kita Hohe Düne soll das bereits bestehende Angebot an Betreuungsplätzen zukünftig um weitere fünf Gruppen ergänzen. Wann dies der Fall sein wird, steht noch nicht fest.