Klimaschutz

Schüler pflanzen in Gifhorn 50 Bäume für das Klima

Schülerinnen und Schüler des OHG Otto-Hahn-Gymnasiums pflanzen gemeinsam mit Austauschschülerinnen und -schülern aus Norwegen Bäume im Rahmen der Aktion "Bäume der Feude".

Schülerinnen und Schüler des OHG Otto-Hahn-Gymnasiums pflanzen gemeinsam mit Austauschschülerinnen und -schülern aus Norwegen Bäume im Rahmen der Aktion "Bäume der Feude".

Foto: Michael Uhlmeyer

Gifhorn.  Schüler aus Gifhorn und Norwegen starten Pflanzaktion im Rahmen eines Schüleraustausches.

50 junge Eichensetzlinge können seit einigen Tagen die Ingeborg-Kreßmann-Straße ihr zu Hause nennen. Gepflanzt wurden sie im Rahmen eines Schüleraustauschs, den die Stadt Gifhorn unterstützte. Die Schülerinnen Isabelle Marx und Luisa Mitka des Gifhorner Otto-Hahn-Gymnasiums sind Teil eines Erasmus-Projekts zum Thema Nachhaltigkeit, an dem je 15 Schüler aus Gifhorn und der norwegischen Partnerschule mitwirkten. Bestandteil des Schüleraustauschs war die Erarbeitung von Umweltschutzprojekten.

Mit dem Ziel, ein Projekt in der Umgebung zu realisieren, das lange Bestand hat, entwickelten die beiden Zehntklässlerinnen die Idee einer Baumpflanzaktion und kamen für die Umsetzung auf die Stadt Gifhorn zu. In Eigenregie planten die Mädchen die Pflanzung von 50 Eichen-Bäumen im Gifhorner Stadtgebiet sowie zwei weiteren Bäumen auf den Schulhöfen des Gymnasiums und ihrer Partnerschule – finanziert durch den hiesigen Schulverein.

Die Stadt Gifhorn unterstützte daraufhin bei der Erschließung des Standortes und fand diesen im Bereich des Spielplatzes. Für die Pflanzaktion packte dann die gesamte Erasmus-Gruppe an, darunter 14 norwegische Jugendliche aus dem 12. Jahrgang. Daniela Krause aus dem Fachbereich Stadtentwicklung begleitete die Aktion und ist begeistert von der Eigeninitiative der Schülerinnen: „Wir finden es ist eine ganz tolle Idee, denn mit den Baumpflanzungen wird ein Beitrag zur Förderung des Boden- und Klimaschutzes geleistet und zugleich werden langfristig mit den Gehölzpflanzungen wieder neue Lebensräume für die heimische Tierwelt geschaffen. Wir freuen uns sehr, dass die Jugendlichen in solche Richtungen denken.’’

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