Neuer Spielplatz mit Sitzmöglichkeiten und Skateranlage für Brome

Brome.  Geskatetet werden kann demnächst auf dem ehemaligen Hartplatz neben dem Schießheim, der Spielplatz entsteht neben dem Freibadparkplatz.

In Brome entsteht neben dem Freibadparkplatz eine neue Begegnungsstätte mit Spielgeräten und Sitzmöglichkeiten.

In Brome entsteht neben dem Freibadparkplatz eine neue Begegnungsstätte mit Spielgeräten und Sitzmöglichkeiten.

Foto: Symbolfoto: Ulrich Perrey / dpa

Die Grünfläche neben dem Parkplatzbereich des Freibades Brome, die inzwischen fast einem Wald gleicht, wird zu einer Begegnungsstätte mit Spielgeräten und Sitzmöglichkeiten. Das könnte vor allem Kindern von Familien aus der Mühlen-, der Nord- und Salzwedelerstraße sowie vom Osterkamp und dem Baugebiet Mittelfeld zugute kommen, da sie keinen Spielplatz in der Nähe nutzen können. Die etwa 1000 Quadratmeter große Fläche gehört noch der Samtgemeinde. Für das Projekt stehen schon Eltern bereit, die fleißig Ideen gesammelt haben und die Gestaltung tatkräftig in Eigenleistung erbringen wollen, berichtete Astrid Leibach von den Grünen, die den Antrag gestellt hatten.

Rat wird Konzept für die Gestaltung des Spielplatzes durchgehen und später darüber abstimmen

Bei einer Gegenstimme von Rita Lange (SPD) votierte der Rat in seiner letzten Sitzung für dieses Jahr dafür, dass die Gemeinde bei der Samtgemeinde einen Grundstückstausch anleiert: der Flecken überlässt ihr seine Fläche mit der Außenanlagen der Kita Brome, im Gegenzug überträgt die Samtgemeinde die ihr gehörende Fläche neben dem Freibad für die Umgestaltung an die Gemeinde – idealerweise kostenlos.

Bevor es ans Eingemachte geht, wird das noch zu erarbeitende Konzept mit den konkreten Maßnahmen zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt und im Rat abgestimmt. Diese Ergänzung war Ratsmitglied Jürgen Bammel (FWG) wichtig, weil seiner Auffassung nach auf dem entstehenden Spielplatz in irgendeiner Form deutlich gemacht werden sollte, dass sich dieser eher an Kleinkinder richtet. Für die etwas älteren Kinder gebe es dann immer noch die geplanten Austobemöglichkeiten am Ohresee. Astrid Leibach riet davon ab, eine Art Altersbeschränkung vorzuschreiben.

Bürgermeister Gerhard Borchert (CDU) sah das ähnlich und riet von Auflagen dahingehend ab. „Wir haben Eltern, die mit anpacken wollen. Wir sollten diese Elterninitiative fördern und nicht bremsen.“ Gemeinsam würden abgestorbene Bäume beseitigt und Büsche zurückgeschnitten. Nach und nach soll die Fläche aufgewertet werden. Rita Lange, die als einzige gegen das Vorhaben stimmte, fand, dass eine Spielfläche wegen der an- und abfahrenden Autos für kleine Kinder viel zu gefährlich sei. Leibach: „Kleine Kinder spielen dort eh nicht allein, da sind die Eltern mit dabei.“

Standort gefunden für Skateranlage: ehemaliger Hartplatz an der Schießhalle des Schützenvereins

Spiel, Spaß und Sport gibt es künftig auch auf dem ehemaligen Hartplatz an der Schießhalle, der in eine Skateranlage umfunktioniert werden soll. Damit finden die schon vor fünf Jahren angeschafften, gebrauchten Geräte endlich Verwendung.

Der Schützenverein wäre mit einer Skateranlage einverstanden, wünscht aber, dass noch genug Platz bleibt, um ein Zelt aufbauen zu können. Laut Verwaltung steht dem nichts entgegen, der Platz reicht locker. Der Sportverein will die Patenschaft übernehmen, aufgebaut werden soll die Anlage auch hier in Eigenregie. Zusätzlich schlägt die Gemeinde vor, den Bodenuntergrund auf mögliche schädliche Stoffe zu untersuchen. Sicher ist sicher. „Es wird wohl bis Frühjahr dauern, bis wir den Platz eröffnen können“, sagte Leibach mit Blick auf coronabedingte Verzögerungen. Auch hier würden sich Eltern gern einbringen.

Eine Absage erteilte der Bürgermeister den Anliegern der Nordstraße, die sich verkehrsberuhigende Maßnahmen gewünscht hatten, weil sie vor allem unter den durchrollenden Schwerlastverkehr litten. Bei einer Verkehrsschau mit dem Landkreis habe sich gezeigt, dort nichts zu machen ist. Das Argument: es gibt bereits ein Tempo 30-Schild, durch parkende Autos könne der landwirtschaftliche Verkehr dort kaum durchfahren.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder