An Gifhorns Adam-Riese-Schule wächst nun eine neue Mensa

Gifhorn.  Der feste Mensabau an der Adam-Riese-Schule in Gifhorn, der den provisorischen Container ablösen soll, war lange herbeigesehnt.

Der Anfang ist gemacht: Bauarbeiter legen am II. Koppelweg die Fundamente für die neue Mensa der Adam-Riese-Schule.

Der Anfang ist gemacht: Bauarbeiter legen am II. Koppelweg die Fundamente für die neue Mensa der Adam-Riese-Schule.

Foto: Reiner Silberstein

Der feste Mensabau an der Adam-Riese-Schule (ARS) in Gifhorn, der den provisorischen Container ablösen soll, war lange herbeigesehnt – jetzt geht der Bau endlich los.

Bagger wühlen im Boden am II. Koppelweg, die Fundamente für das 5,5 Millionen Euro teure Projekt sind fast fertig. Bis einschließlich Mai nächsten Jahres sind wohl die Maurer mit den Rohbauarbeiten und die Zimmerer und Dachdecker mit den Dacharbeiten beschäftigt, teilt Stadtpressesprecherin Annette Siemer mit. „Ab dem späten Frühjahr sollen die technischen Gewerke mit den Rohinstallationen beginnen. Die Fenstermontage ist ebenfalls noch vor den Sommerferien 2021 eingeplant.“

Fertigstellung ist für den Schuljahresbeginn 2022/23 geplant

Bis der Anbau, der mit der Grundschule über einen geschlossenen Gang verbunden werden soll, komplett fertig und bezugsfertig ist, dürften allerdings noch mehr als eineinhalb Jahre vergehen: „Die Gesamtfertiggestellung des Neubaus ist für den Schuljahresbeginn 22/23 geplant“, so Siemer.

Der Baustart war einst schon vor Jahren vorgesehen, wurde aber mehrmals verschoben. „Die Verzögerungen ergaben sich, weil wir die Prioritäten neu gesetzt und das zuständige Planungsbüro damit beauftragt haben, die Mensa der Michael-Ende-Schule (MES) vorrangig zu bearbeiten“, sagt die Pressesprecherin. Im Gegensatz zur ARS werde dort nämlich dringend sowohl der Schulraum als auch die Mensa benötigt. Die gemeinsame Nutzung der Mensa der IGS endet mit der Einführung der dortigen Oberstufe. An der ARS hingegen funktioniere die Mensa im vorhandenen Container – „die Dringlichkeit war also nicht so sehr gegeben“.

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