Polizei zieht Gifhorner Raser mit Tempo 120 aus dem Verkehr

Gifhorn.  Mehr als 100 Geschwindigkeitsverstöße verzeichnete die Gifhorner Polizei am Groß-Kontrolltag Freitag.

Verkehrskontrolle an der K 114 auf Höhe von Allerbüttel. Mit einem Fernglas hält Jonas Schmidt Ausschau nach Gurtmuffeln, während Kollege Athanassios Papadimitriou die Kelle bereithält.

Verkehrskontrolle an der K 114 auf Höhe von Allerbüttel. Mit einem Fernglas hält Jonas Schmidt Ausschau nach Gurtmuffeln, während Kollege Athanassios Papadimitriou die Kelle bereithält.

Foto: Reiner Silberstein

Mehr als 100 Geschwindigkeitsverstöße verzeichnete die Gifhorner Polizei am Groß-Kontrolltag Freitag. Von morgens 8 Uhr bis zum späten Nachmittag um 17.30 Uhr achteten zwölf Beamte an wechselnden Standorten an der Osttangente (K 114) auf Tempo-, Gurt-, Ablenkungs- und Tuningsverstöße.

Den Spitzenreiter stoppten die Polizisten erst kurz vor Feierabend: „Der Wagen mit Gifhorner Kennzeichen fuhr mit Tempo 120, wo 70 erlaubt war“, berichtete Einsatzleiter Jan-Philipp Endter, „das ist schon massiv“ – und wird wohl einem Bußgeld von 160 Euro, zwei Punkten in Flensburg sowie einem Monat Fahrverbot geahndet.

Ein gutes Dutzend der Fahrer ließ sich bei einem Überholmanöver über durchgezogene Linien erwischen. Alle anderen Verstöße hielten sich im einstelligen Bereich, so Endter. „Man merkt, dass hier ein hohes Verkehrsaufkommen ist.“ Und: „Die meisten Fahrer halten sich an die Vorgaben, nur wenige fallen auf.“ Und die Ertappten seien einsichtig.

Nur ein Gurtmuffel ließ sich nicht belehren: Dabei handelte es sich um einen Hund auf der Rückbank. Dafür musste sich der Fahrzeugführer von den Polizisten anhören, welche Gefahr ein ungesichertes Tier im Auto darstellt.

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