Kita-Erweiterung: Adenbüttel hofft auf weitere Zuschussoptionen

Adenbüttel.  Der Rat stimmt zu, dass entgegen der im B-Plan geltenden Regelung Türen und Fenster aus Kunststoff statt aus Holz eingebaut werden dürfen.

Die DRK-Kita "Kleine Strolche" in der Neuen Schulstraße in Adenbüttel soll erweitert werden.

Die DRK-Kita "Kleine Strolche" in der Neuen Schulstraße in Adenbüttel soll erweitert werden.

Foto: Daniela König

Umfänglich über den Planungsstand zur Erweiterung der DRK-Kita informiert, stimmte der Rat der Gemeinde Adenbüttel vergangene Woche in seiner Sitzung dafür, dass die Verwaltung die weiteren Schritte in puncto Bauantragstellung, Aufstellen von Leistungsverzeichnissen bis hin zum Erstellen von Ausschreibungen in die Wege leitet. Nachdem das zuständige Planungsbüro die Machbarkeitsstudie erstellt und alle notwendigen Aufgaben bis zur Bauantragstellung abgearbeitet hat, wird es nun mit den nächsten Schritten betraut.

860.000 Euro Kosten für Anbau und Umbau des Bestandsgebäudes in Neuer Schulstraße

Die Gemeinde kalkuliert für den Anbau in der Neuen Schulstraße und den Umbau des Bestandsgebäudes etwa 860.000 Euro. Wie unsere Zeitung berichtete, entstehen in dem neuen Gebäudeteil ein Bewegungs-, Werk- und Ruheraum und beherbergt künftig den eigenen Bereich für die Kitaleitung. Im Frühjahr 2021 sollen die Bauarbeiten starten, ein Jahr später soll der Anbau bezugsfertig sein – so der Plan. Weil der Platz im Bestandsgebäude nicht ausreicht, wird ein Teil der Kinder derzeit im Rolfsbüttel Dorfgemeinschaftshaus betreut.

RIT-Förderprogramm restlos überzeichnet – Verwaltung sucht Förderalternativen

Die Gemeinde hatte sich um Fördergelder aus dem RIT-Fördertopf, der ein Volumen von 780.000 Euro umfasst und auf Investitionen im Bereich der Tagesbetreuung für Kinder im Alter von drei Jahren bis zur Einschulung abzielt, beworben. Weil aber so viele Anträge mit einem Gesamtvolumen von über 3 Millionen Euro eingegangen waren, war das Programm vielfach überzeichnet. Nach mündlicher Aussage bekommt Adenbüttel daher nur 10.000 Euro ab. Nun sucht die Gemeinde nach weiteren Zuschussmöglichkeiten.

Zudem stimmte der Ausschuss dafür, dass für die Kita ausnahmsweise Kunststofffenster und -türen verwendet werden dürfen. Im B-Plan „Alter Ortskern“, in dessen Geltungsbereich die Kita liegt, sind eigentlich Holzfenster festgeschrieben. Weil die Gemeinde solche Anträge aber schon vielen Bauherren bewilligt hatte, gesteht sie sich mit dem Beschluss nun das gleiche Recht auf eine Ausnahmegenehmigung zu.

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