Besuchsmöglichkeiten in Gifhorns Pflegeheimen sind begehrt

Gifhorn.  Seit wenigen Tagen sind in den Pflege- und Altenheimen wieder Besuche von Angehörigen möglich.

Eine Pflegerin schiebt eine Bewohnerin eines Pflegeheims in einem Rollstuhl über den Flur.

Eine Pflegerin schiebt eine Bewohnerin eines Pflegeheims in einem Rollstuhl über den Flur.

Foto: Tom Weller / dpa

Seit wenigen Tagen sind in den Pflege- und Altenheimen wieder Besuche von Angehörigen möglich – wenn auch nur unter strengen, hygienischen Auflagen. Sie werden aber im Landkreis rege genutzt. „Die drei eingerichteten Besuchskabinen sind fast ständig ausgebucht“, lässt der Heimleiter des Christinenstifts in Gamsen, Michael Möller, über den Pressesprecher der Dachstiftung Diakonie, Steffen Meyer, ausrichten.

Auch im Brömmelkamp habe die Heimleitung die Treffmöglichkeiten zusammen mit dem Heimbeirat abgestimmt. Seit vergangener Woche Freitag dürften dort Besuche stattfinden. „Es wurde ein Besuchszimmer eingerichtet, das von außen und innen gut erreichbar ist“, so der Pressesprecher, „Angehörige müssen also gar nicht erst durch das Haus laufen, sondern können den Raum direkt von außen betreten.“ Natürlich würden alle nötigen Vorkehrungen getroffen und Schutzmaßnahmen eingehalten – das betrifft Voranmeldung, Datenerfassung, Desinfektion, Schutzmaterial, Trennscheibe zwischen Besucher und Bewohner und vieles mehr. „Bisher läuft alles reibungslos ab“, sagt Meyer.

Schon seit Sonntag, 10. Mai, können Angehörige die Bewohner der Rotkreuz-Heime wieder besuchen, bestätigt DRK-Pressesprecher Roland Strehmel auf Anfrage unserer Zeitung. Das mit dem Gesundheitsamt abgestimmte Hygienekonzept sehe vor, dass Termine mit der Pflegedienstleitung gemacht werden, dass die Besucher durch eine eigens eingerichtete Schleuse eintreten, maximal 30 Minuten bleiben und keinen Körperkontakt zu den Bewohnern halten.

Jeweils ein Mitarbeiter begleite diese Treffen. Deshalb: „Die Umsetzung ist sehr zeit- und personalintensiv“, so Strehmel. Aber das Konzept werde sehr gut angenommen. „Alle Beteiligten freuen sich, nach der sehr restriktiven Zeit der Besuchsverbote ihre Angehörigen wieder zu sehen.“

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