Politik sieht Turnhallenbau oben auf der Prioritätenliste

Brome.  Der Haushaltsausschuss der Samtgemeinde Brome empfiehlt mehrheitlich, dass die Arbeiten in Parsau spätestens Ende 2021 starten.

Kann Schulsport bald in Parsau stattfinden? Die Politik berät dazu.

Kann Schulsport bald in Parsau stattfinden? Die Politik berät dazu.

Foto: Symbolfoto: / Eike Bruns/Archiv

Der Bau einer Einfeldhalle an der Grundschule Parsau ist in greifbare Nähe gerückt, folgt der Rat der Samtgemeinde der Empfehlung des Haushalts- und Wirtschaftsausschusses vom Donnerstag. Dieser lautet, den Bau mit den beiden Finanzierungsvarianten A und B weiter zu verfolgen und nicht der Verwaltungsempfehlung C, nach der die Einfeldhalle zu eine, späteren Zeitpunkt gebaut werden soll.

Schon der Bauausschuss hatte mehrheitlich empfohlen, den Bau der Parsauer Halle in der Prioritätenliste vor einem Hallenbau in Brome zu platzieren.In der Variante A baut die Samtgemeinde eine Einfeldhalle am Schulstandort Parsau. Die Gemeinde Parsau beteiligt sich mit 25 Prozent an den Baukosten, maximal mit 500 000 Euro. Die Samtgemeinde verpflichtet sich, bis Ende 2021 mit dem Bau der Halle zu beginnen, ist Bauherr und muss einen Kredit in voller Höhe der Baukosten aufnehmen. Die Maßnahme sei personell und finanziell nur umsetzbar, wenn andere Projekte zurückgestellt würden, hieß es.

In der Variante B ist die Gemeinde Parsau Bauherr und Kreditnehmer. Das Bauamt der Samtgemeinde soll bei der Verwirklichung unterstützen, wobei über Art und Umfang noch Einigkeit erzielt werden müsse.

In der Diskussion betonte Peter Albrecht (SPD), dass man nichts gewinne, wenn man warte. Ausschussvorsitzender Dirk Fricke (CDU) verwies darauf, dass es sich bei dem Bau der Turnhalle um eine freiwillige Leistung handele. Mit der Gegenstimme Frickes und zwei Enthaltungen wurde der von Albrecht formulierte Antrag angenommen.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder