Bokensdorf gibt 134.000 Euro in 2020 aus

Bokensdorf.  Zudem beantragt die Gemeinde beim Landkreis, die Ortsdurchfahrt entlang der K 28 als Tempo-30-Zone auszuweisen.

Die Gemeinde Bokensdorf wünscht sich, dass die Ortsdurchfahrt (hier ein Archivfoto vom Osloßer Weg während der Erschließungsarbeiten der Nebenanlagen und Straßen im Baugebiet Wohnen am Golfplatz) entlang der K 28 zur Tempo-30-Zone wird.

Die Gemeinde Bokensdorf wünscht sich, dass die Ortsdurchfahrt (hier ein Archivfoto vom Osloßer Weg während der Erschließungsarbeiten der Nebenanlagen und Straßen im Baugebiet Wohnen am Golfplatz) entlang der K 28 zur Tempo-30-Zone wird.

Foto: Daniela König/Archiv

Tempo 30 in der Ortsdurchfahrt entlang der K 28 – das wünschen sich die Bokensdorfer. Einen entsprechenden Antrag hat nun Norbert Schulze (FWB) in den Gemeinderat eingebracht.

Ihm gehe es vor allem darum, die Sicherheit zu erhöhen und den Lärmpegel für Anwohner zu senken: „Die Geschwindigkeitstafel zeigt ständig Rot an. Trotz der Warntafel reagieren die Autos nicht und fahren auch schnell, wenn Kinder an der Bushaltestelle stehen. Außerdem geht es um Lärmreduktion. Nachts hat der LKW-Verkehr deutlich zugenommen.“

Dank einer stillen Tempomessung liegen der Gemeinde nun Zahlen vor, die die Notwendigkeit einer Tempo-30-Zone untermauern sollen. Einstimmig votierte der Rat dafür, den Antrag beim Landkreis als Genehmigungsbehörde zu stellen. „Wir versuchen es auf jeden Fall“, meinte Bürgermeisterin Jennifer Georg. Nun bleibt abzuwarten, ob der Kreis derselben Ansicht ist und Grünes Licht für das Schild gibt.

Einmütigkeit herrschte auch bei der Verabschiedung des Haushaltsentwurfs. 134.000 Euro will die Gemeinde im kommenden Jahr ausgeben. Zu den Posten zählen unter anderem Maßnahmen im Rahmen der Dorfentwicklung (50.000 Euro), der Rechtsbeistand, um die Unklarheiten im Baugebiet Wohnen am Golfplatz per Anwalt zu regeln, die seit der Insolvenz des Erschließungsträgers WAG schwelen (20.000 Euro), die Sanierung der Spielplätze (10.000 Euro) und der Straßenlaternen (15.000 Euro) sowie Anschaffungen für den Bauhof (5000 Euro). „Wir haben viel vor“, resümierte Georg.

Die Laubsammelaktion für die Bokensdorfer soll auch 2020 fortgeführt werden. Zudem wurde einstimmig die Aufstellung eines B-Plans für den Rundling beschlossen. Hintergrund ist der, dass früher bereits an einem B-Plan gearbeitet wurde, fertig und damit rechtskräftig ist er aber nie geworden.

Um endlich klare rechtliche Verhältnisse für die Bebauung des Gebietes zu schaffen, soll nun ein B-Plan her. Auf Nachfrage von Thorsten Hogrefe (parteilos) erklärte Georg, dass dieser Beschluss keine Auswirkungen für die Anwohner habe, sondern ein reiner Pro-Forma-Akt sei.

Zudem wird der Zaun am Spielplatz Bauernberg nach dem einstimmigen Votum aus dem Rat erneuert. Er ist an vielen Stellen morsch und seine Bauart entspricht nicht mehr den aktuellen Prüfkriterien. Einen Pfahl austauschen sei daher so nicht mehr ohne Weiteres möglich.

Allgemeiner Verwaltungsvertreter Gaylord Mahn erklärte, dass hierbei zunächst ein Grundsatzbeschluss getroffen werden müsse. Wie genau der neue Zaun aussehen soll, müsse im nächsten Schritt geklärt werden.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder