Im September rollen Bagger an Radwegen und Ortsdurchfahrten

Gifhorn.  Der Landkreis Gifhorn setzt Millionen für Fahrbahn- und Radwegsanierungen um. In Hillerse, Rötgesbüttel und Lüben gibt es Vollsperrungen.

Für einige Sanierungsarbeiten im Landkreis müssen Fahrbahnen sogar vollgesperrt werden.

Für einige Sanierungsarbeiten im Landkreis müssen Fahrbahnen sogar vollgesperrt werden.

Foto: Symbolfoto: Paul Zinken / dpa

Im Sommer hat der Landkreis Gifhorn einen erheblichen Teil der Investitionen im Bereich Straßen- und Radwegebau, für die in diesem Jahr rund 5,5 Millionen Euro zur Verfügung stehen, umgesetzt. Dazu gehörte die Sanierung des Radweges entlang der Kreisstraße 31 in der Ortsdurchfahrt Neudorf-Platendorf für 1,7 Millionen Euro, die im September abgeschlossen sein soll, und die Sanierung der Ortsdurchfahrt Wettendorf für 470.000 Euro, wo ein Ende im Oktober absehbar ist. Rund eine weitere Million wurde für den Breitbandausbau in den beiden Orten umgesetzt.

Doch ab September stehen weitere Bauvorhaben an den Kreisstraßen an. Ein Überblick:

Kreisstraße 52 zwischen Ribbesbüttel und Rötgesbüttel: Die Sanierung des Radweges sollen von September bis November vonstatten gehen. Geplant ist eine Vollsperrung mit Umleitung über die L 320 und die B 4. Kosten: 200.000 Euro.

Kreisstraße 46 zwischen Hillerse und Kreisverkehrsplatz K 45/K 46: Hier wird der Radweg ab Oktober auf Vordermann gebracht. Dafür ist eine Vollsperrung notwendig, umgeleitet wird über die L 320 und die B 4. Kosten: 275.000 Euro.

Kreisstraße 1 in der Ortsdurchfahrt Räderloh: Zusammen mit der Gemeinde Steinhorst baut der Kreis die Ortsdurchfahrt Räderloh aus. Die Ausschreibung wurde bereits im Juli veröffentlicht, los gehen soll es im September. Wie der Landkreis mitteilt, wird die Umleitung über Innerortsstraßen beziehungsweise zeitweise über die B 4 und die L 282 erfolgen. Gesamtkosten: etwa 565.000 Euro.

Kreisstraße 64 zwischen der L 321 und Ohnhorst: Hier wird zwischen September und November eine Fahrbahndecken-Erneuerung vorgenommen. Umgeleitet wird über Meine, B 4, Gravenhorst und Wasbüttel, Calberlah, Edesbüttel und Wedelheine. Kosten: 620.000 Euro.

Kreisstraße 54 von Adenbüttel nach Rethen: Anfang August wurde die Ausschreibung für den neuen Radweg zwischen Adenbüttel und Rethen veröffentlicht, zwischen September und November sollen die Bauarbeiter anfangen. Kosten: 530.000 Euro.

K 7 zwischen Wagenhoff und Wesendorf: Der Radweh soll voraussichtlich ab Oktober erneuert werden. Die Ausschreibung erfolgt im August. Für Autofahrer wird die K 7 hier nur in Süd-Nord-Richtung durchgängig befahrbar sein. In Nord-Süd-Richtung erfolgt eine Umleitung westlich über die L 284 und die B 4. Kosten: 290.000 Euro.

Kreisstraße 17 in der Ortsdurchfahrt Lüben: In der Ortsdurchfahrt Lüben (K 17) lassen der Kreis und die Stadt Wittingen die Fahrbahn erneuern. Noch müssen die Planungsunterlagen für die Ausschreibung erstellt werden. Von Oktober bis voraussichtlich zum ersten Quartal 2020 werden hier die Bagger rollen. Die Umleitung erfolgt während der Vollsperrung der K 17 über die Wirtschaftswege nach Erpensen, Langenbrügge und den innerörtlichen Parallelweg in Lüben. Kosten: etwa 380.000 Euro.

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