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Kleinster Edeka-Shop der Welt? Mini-Supermarkt an der Ostsee

Sechs Fakten über Edeka

Sechs Fakten über Edeka

Edeka gehört zu den größten Lebensmittelkonzernen in Deutschland. Die Ursprünge des Unternehmens liegen mehr als 100 Jahre zurück.

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Hohwacht.  Klitzekleines Einkaufsvergnügen: An der Ostsee hat eine 38 Quadratmeter große Edeka-Filiale ohne Personal und Ladenschluss aufgemacht.

Einkaufen ohne Personal, Warteschlangen an herkömmlichen Kassen und ohne Ladenschluss? In diesen Genuss kommen neuerdings Einheimische und Urlauber an der Ostsee. Am Dienstag hat in Hohwacht ein Mini-Supermarkt eröffnet. Die Edeka-Filiale im Kreis Plön ist gerade einmal 38 Quadratmeter groß.

Wie Edeka-Nord am Dienstag mitteilte, handle es sich um ein Pilotprojekt, mit dem Erfahrungen gesammelt werden sollen. Das "Smart-Box" genannte Geschäft auf einem Parkplatz in Strandnähe solle den Edeka-Markt im Ort entlasten, so Marktleiter Olaf Hutzfeldt. Die "Kieler Nachrichten" berichteten zuerst über die Eröffnung.

Edeka: Wie die Mini-Filiale an der Ostsee funktioniert

Zugang zu dem Geschäft bekommen Kunden nach Hutzfeldts Angaben, indem sie ihre Bankkarte scannen. Der Laden verfügt ausschließlich über Selbstbedienungskassen, die es bereits in zahlreichen Geschäften gibt. Die Smart-Box soll einmal pro Woche mit Waren beliefert werden.

Für Sicherheit ist auch gesorgt: So wird der Laden von Kameras überwacht. Sollte es Probleme geben, wird Personal per Smartphone informiert. "Es ist ein Test und wir werden sehen, wie die Kunden damit umgehen", sagt Hutzfeldt abschließend zu dem Projekt.

Edeka ist nicht die einzige Firma, die neue Verkaufskonzepte erprobt: Auch andere Einzelhandelsketten in Deutschland versuchen sich an neuen Strukturen zum Verkauf von Waren ohne Ladenschluss oder Warteschlangen an Kassen. (dpa)

Dieser Artikel erschien zuerst auf morgenpost.de.

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