Internetkonzern

Facebook zahlt Strafe wegen Diskriminierung von US-Arbeitern

Das Logo von Facebook auf Bildschirmen an der Nasdaq MarketSite am New Yorker Times Square. (Archivbild).

Das Logo von Facebook auf Bildschirmen an der Nasdaq MarketSite am New Yorker Times Square. (Archivbild).

Foto: dpa

Der US-Internetkonzern Facebook muss wegen angeblicher Benachteiligung von Amerikanern bei der Jobvergabe eine Strafe von insgesamt 14,25 Millionen Dollar (12,25 Mio Euro) zahlen.

Der Konzern von Tech-Milliardär Mark Zuckerberg habe Ausländer bei der Besetzung von Stellen gegenüber US-Arbeitern bevorzugt, erklärte das US-Justizministerium am Dienstag in Washington.

Angeblich soll Facebook für bestimmte lukrative Jobs vor allem Ausländer in Betracht gezogen und ihnen Visas und Greencards besorgt haben, anstatt sich am US-Arbeitsmarkt umzuschauen. "Facebook steht nicht über dem Gesetz", erklärte eine Vertreterin des Justizministeriums. Der Konzern müsse sich an die Vorschriften in halten. Eine Stellungnahme von Facebook lag zunächst nicht vor.

© dpa-infocom, dpa:211020-99-659330/2

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