Berlin und München patzen - Ludwigsburg setzt aus

Bester Hamburger beim Sieg in Berlin: Kameron Taylor.

Bester Hamburger beim Sieg in Berlin: Kameron Taylor.

Foto: dpa

Die Basketballer des FC Bayern München haben den Ausrutscher von Meister Alba Berlin nicht nutzen können und den Sprung auf den zweiten Platz der Bundesliga verpasst.

An der Spitze stehen weiterhin die MHP Riesen Ludwigsburg, die eine Zwangspause einlegen mussten. Das ursprünglich für Sonntag angesetzte Spiel gegen die Fraport Skyliners wurde abgesagt, weil es einen Coronafall bei den Frankfurtern gab.

Die Münchner wurden indes zwei Tage nach ihrem starken Auftritt beim 82:72-Sieg in der Euroleague beim FC Barcelona daheim von den Löwen Braunschweig überrascht. Der Favorit schonte am Sonntag zahlreiche Leistungsträger und wurde dafür bestraft, denn die Niedersachsen nutzten ihre Chance und behielten mit 85:83 die Oberhand.

Der Club aus der Hauptstadt unterlag tags zuvor unerwartet mit 68:75 den Hamburg Towers. Während die Berliner ihre fünfte Saisonniederlage kassierten, stehen die Norddeutschen vor der ersten Playoff-Teilnahme der Vereinsgeschichte. Auch ratiopharm Ulm hat durch den 109:79-Kantersieg gegen den Vorletzten Jobstairs Gießen 46ers gute Chancen auf das Weiterkommen. Brose Bamberg festigte den achten Platz durch einen 97:88-Sieg bei medi Bayreuth. Das Endrunden-Ticket bereits sicher haben die EWE Baskets Oldenburg. Der Vierte setzte sich gegen die Telekom Baskets Bonn mit 106:87 durch.

Im Tabellenkeller bleibt es ebenfalls spannend. Schlusslicht Rasta Vechta landete beim 82:69 gegen die Niners Chemnitz einen Befreiungsschlag. Der 96:73-Sieg der BG Göttingen gegen s.Oliver Würzburg spielt Vechta in die Karten. Allerdings sendete auch der MBC Syntainics aus Weißenfels ein Lebenszeichen, als er am Freitag mit 82:77 bei den Hakro Merlins Crailsheim gewann.

© dpa-infocom, dpa:210411-99-164882/3

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