Südamerika-Meisterschaft

Brasilien schlägt Peru bei Copa América - Pelé lobt Neymar

Lesedauer: 2 Minuten
Brasilien gewann mit Superstar Neymar (Nummer 10) ohne Probleme gegen Peru.

Brasilien gewann mit Superstar Neymar (Nummer 10) ohne Probleme gegen Peru.

Foto: dpa

Rio de Janeiro. Pelé hat Neymar nach dem zweiten Sieg der brasilianischen Nationalmannschaft bei der Copa América in den höchsten Tönen gelobt.

"So wie alle Brasilianer freue ich mich jedes Mal, wenn ich ihn Fußball spielen sehe", schrieb der 80-Jährige bei Instagram. Neymar sei mit seinem Tor im Spiel gegen Peru einen Schritt näher an Pelés Torrekord in der Nationalmannschaft herangerückt. "Und ich drücke ihm die Daumen, dass er das schafft." Pelé hatte in 92 Länderspielen 77 Tore für die Nationalmannschaft geschossen. Neymars Treffer zum 2:0 gegen Peru war sein 68. Treffer im Trikot Brasiliens.

Im Spiel gegen Peru hatte zuvor Alex Sandro in der 11. Minute nach einem Querpass von Gabriel Jesus aus kurzer Distanz zum 1:0 für den Titelverteidiger getroffen. In der 67. Minute erhöhte Neymar mit einem flachen Schuss von außerhalb des Strafraums. In der 88. Minute traf Everton Ribeiro nach einem flachen Pass von Richarlison in die Mitte des Strafraums. In der Nachspielzeit erhöhte Richarlison dann selbst noch zum 4:0-Endstand für die Seleção.

Nullnummer zwischen Kolumbien und Venezuela

Zuvor war Kolumbien in Goiânia nicht über ein 0:0-Unentschieden gegen Venezuela hinausgekommen. Gegen den venezolanischen Torwart Wuilker Faríñez fand das Team von Reinaldo Rueda kein Mittel. "Wir sind daran gescheitert, eine der vielen Torchancen zu nutzen", sagte der Nationaltrainer nach dem Abpfiff. "Ich denke, dass Kolumbien das Spiel gesucht und Chancen herausgespielt hat, aber vielleicht hat das gute Spiel von Torhüter Faríñez verhindert, dass wir es zu unseren Gunsten drehen konnten."

Das südamerikanische Kontinentalturnier war erst von wenigen Wochen nach Brasilien verlegt worden, nachdem Argentinien wegen der zweiten Corona-Welle als Ausrichter abgesprungen war. Der südamerikanische Fußballverband Conmebol geriet daraufhin in die Kritik, denn auch Brasilien ist noch immer ein Corona-Brennpunkt: Über 17,7 Millionen Menschen haben sich dort nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, mehr als 495.000 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 bisher gestorben.

© dpa-infocom, dpa:210618-99-42742/4

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