Wie die Calabreses aus Salzgitter die Corona-Helfer unterstützen

Salzgitter-Bad.  Sie bereiten warme und kalte Speisen für die Kräfte im Klinikum zu und engagieren sich mit Bringdienst-Angeboten.

Gianluca Calabrese mit seiner Frau Beatrix und seinem Sohn Gianluca junior.

Gianluca Calabrese mit seiner Frau Beatrix und seinem Sohn Gianluca junior.

Foto: Volker Machura

Die ganze Welt, Deutschland und nicht zuletzt Salzgitter freuen sich über positive Nachrichten im Kampf gegen das Coronavirus. Gianluca Calabrese ist der Vorsitzende des Vereins „Su.Per“ aus Salzgitter, der sich um Suchtprävention gleichermaßen kümmert, wie um Drogenabhängige, die sich Hilfe und Rat und Tat bei dem Verein holen können. Der gelernte Koch (und Ex-Junkie) machte in jüngster Vergangenheit, nicht nur durch seine Verein, mehrfach mit seinen Aktionen wie „Suppentag für Alle“, „Mahlzeiten für Bedürftige“ und vielen anderen positiven Events auf sich und soziale Probleme in Salzgitter aufmerksam.

Einige Förderer unterstützen ihn aus echter Überzeugung, den finanziellen Löwenanteil stemmte Calabrese allerdings immer selber. Alle lange geplanten Aktivitäten wie Catering – Events, öffentliche Veranstaltungen, Bewirtungen, kann Calabrese natürlich nicht mehr umsetzen . „Das ist schade, aber ich werde die angeschafften Vorräte und die dafür bereitgestellten Spendengelder sinnvoll nutzen“, sagt er. Seit Mitte vergangener Woche kocht er zusammen mit seiner Frau Beatrix in der eigenen Küche warme und kalte Speisen, um diese unter anderem an freiwillige Helfer im Klinikum in Lebenstedt und in die Notaufnahme zu liefern. Des Weiteren organisiert er den Bringdienst für Menschen, die unter häuslicher Quarantäne stehen und gerne den Genuss von belegten Brötchen und Spaghetti „frei Haus“ in Anspruch nehmen. Sehr gerne würde er mit seiner Frau Beatrix auch Belegschaften von Apotheken, Arztpraxen und anderen Krankenhäusern in ganz Salzgitter „beliefern“ und freut sich über eine Kontaktaufnahme…alles natürlich kostenlos.

„Ich habe, als es mir schlecht ging, viel von dieser Gesellschaft profitiert. Es ist an der Zeit, etwas zurückzugeben. Es wäre toll, wenn Salzgitteraner weiterhin zusammenstehen und uns unterstützen.“

So sieht die Corona-Situation weltweit aus.

Hier geht es um Niedersachsen.

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