Corona-Pandemie

2G plus: Das bedeutet die neue strenge Corona-Regel

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Corona-Regel: Umsetzung von 2G plus

Corona-Regel: Umsetzung von 2G plus

Die 2G-Plus-Regel könnte in Deutschland verstärkt eingesetzt werden. Eine Zusammenfassung der daraus resultierenden Maßnahmen.

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Berlin  Wo viele Corona-Patienten im Krankenhaus ins Krankenhaus müssen, soll künftig die harte 2G-Plus-Regel gelten. Doch was steckt dahinter?

  • In immer mehr Regionen Deutschlands gilt wegen der angespannten Corona-Lage inzwischen 2G oder 2G plus
  • Im Gegensatz zu 2G trifft 2G plus nicht nur Ungeimpfte, sondern auch Geimpfte und Genesene
  • Wir erklären, was die 2G-plus-Regel für sie genau bedeutet

Die Corona-Zahlen erreichen in Deutschland aktuell täglich neue Höchstwerte. "Die Lage ist hochdramatisch", erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach dem Corona-Gipfel am Donnerstagabend. Dort beschlossen Bund und Länder, dass ab einer bestimmten Zahl von Covid-Patienten in den Krankehäusern künftig strengere Maßnahmen greifen sollen. Dazu gehört auch die 2G-plus-Regel. Doch was genau steckt dahinter?

Bisher gelten bereits vielerorts die 3G- oder die 2G-Regel. Auch 3G plus wird mancherorts praktiziert. Das verbirgt sich hinter den Abkürzungen:

  • 3G: Zutritt für Geimpfte, Genesene und Getestete mit Schnelltest
  • 3G plus: Zutritt für Geimpfte, Genesene und Getestete mit PCR-Test
  • 2G: Zutritt für Geimpfte und Genesene

Bei der sogenannten 2G-plus-Regel wird für Geimpfte und Genesene zusätzlich eine Testplicht bei Veranstaltungen und Besuchen im Innenbereich eingeführt.

Man braucht also zwei Nachweise: einen über die vollständige Impfung oder Genesung, einen weiteren über den negativen Corona-Schnelltest. Menschen, die nur negativ getestet, aber nicht immunisiert sind, haben dann keinen Zutritt zu Veranstaltungen oder auch Restaurants. Die Testplicht soll eine zusätzliche Sicherheit bieten, nicht aber eine zusätzliche Zutrittsmöglichkeit. Mehr zum Thema: 2G – Was bedeutet die Regel für ungeimpfte Kinder?

Hospitalisierungsinzidenz: Ab wann gilt 2G plus?

Die Härte der Corona-Maßnahmen soll sich ab sofort an der Zahl der Menschen in den Krankenhäusern orientieren. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz gibt an, wieviele Menschen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen in einem Bundesland im Krankenhaus liegen – bei einem Wert von drei also drei Patienten an sieben Tagen je 100.000 Einwohner. Bereits ab dem Wert von sechs soll die 2G-Plus-Regel umgesetzt werden.

(fmg/mit dpa)

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