Corona-Hotspots: Das sind die Risikogebiete in Deutschland

Berlin.  Wo in Deutschland steigen die Corona-Zahlen besonders? Wo sind die Risikogebiete? Hier finden Sie die größten Hotspots des Landes.

Spahn stellt Impfangebot für alle im Sommer in Aussicht

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat in der Debatte um den schleppenden Corona-Impfstart an die Geduld der Bundesbürger appelliert. Im Sommer könne aber allen Bürgern ein Impfangebot gemacht werden, sagte er auf einer Pressekonferenz in Berlin.

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  • Aufgrund aktuell sehr hoher Corona-Zahlen, gelten viele Regionen in Deutschland als Hotspots
  • Je nach Höhe der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz gelten verschärfte Regeln. Doch wo liegen die Grenzen?
  • Wir zeigen die zehn aktuell meistbetroffenen Corona-Hotspots in Deutschland

Deutschland befindet sich immer noch im sogenannten harten Lockdown – bis mindestens zum 31. Januar. Anfang Januar, berieten die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über das weitere Vorgehen – denn bisher verharren die Infektionszahlen auf hohem Niveau.

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Wichtige Messgröße ist daher die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

Unter anderem beschlossen Bund und Länder, den Bewegungsradius der Bürger in Regionen, in denen die Marke von 200 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten wird, einzuschränken. Sie dürfen sich nur 15 Kilometer von ihrem Wohnort entfernt bewegen. Die Grenze überschritten am Freitag 85 Städte und Kreise.

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Zurzeit werden in Deutschland etwa 400 Städte, Bezirke und Landkreise als Corona-Hotspots bezeichnet – dort wurde die Marke von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen überschritten. Die Regionen gelten auch als innerdeutsche Risikogebiete.

Am stärksten betroffen ist aktuell der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, der eine Sieben-Tage-Inzidenz von aktuell 524,2 ausweist (Stand 15.01.). Der Landkreis Hildburghausen in Thüringen die erste Region in Deutschland, deren 7-Tage-Inzidenz größer als 500 war, zwischenzeitlich sogar größer als 600.

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Corona-Risikogebiete in Deutschland – die zehn größten Hotspots (Stand: 15. Januar)

  Stadt/Landkreis/Bezirk Bundesland 7-Tage-Inzidenz
1. Saalfeld-Rudolstadt Thüringen 524,2
2. Altenburger Land Thüringen 501,2
3. Hildburghausen Thüringen 444,6
4. Wittenberg Sachsen-Anhalt 437,0
5. Sächsische Schweiz Osterzgebirge Sachsen 425,5
6. Mittelsachsen Sachsen 415,3
7. Meißen Sachsen 401,3
8. Mansfeld-Südharz Sachsen-Anhalt 378,7
9. Teltow-Fläming Brandenburg 378,2
10. Unstrut-Hainich-Kreis Thüringen 355,1

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Corona: Ab wann ist eine Region ein Risikogebiet?

Einen ersten Richtwert für die Einstufung als Risikogebiet bietet die Zahl der Neuinfektionen.

  • Übersteigt sie den Wert von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, folgt eine Bewertung der Lage durch die einzelnen Bundesländer. Diese „Neuerkrankungsrate“ wird auch Inzidenz genannt.
  • Die Landesregierungen entscheiden selbstständig, welche Gebiete in anderen Bundesländern sie zu Risikogebieten erklären.
  • Eine landesweit einheitliche Liste wie bei den internationalen Risikogebieten gibt es nicht.

Alle deutschen Risikogebiete auf einer Karte

Alle innerdeutschen Risikogebiete finden Sie mitsamt der Sieben-Tage-Inzidenz in einer Tabelle in unserem interaktiven Coronavirus-Monitor auf einer Karte. Scrollen Sie dafür unter die Karte mit den Infektionszahlen.

(fmg/dpa/afp)

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