Berlin. Bestsellerautor Sebastian Fitzek spricht im Interview über die Corona-Pandemie, Optimismus in Krisenzeiten und über US-Präsident Trump.

Virtuelle Lesungen, Hörbücher – Bestsellerautor Sebastian Fitzek scheint das Mittel für diese Krise gefunden zu haben. Und sein neuer Roman „Auris 2 – Die Frequenz des Todes“ (Droemer-Knaur/Audible), den er mit Vincent Kliesch verfasste, sollte dafür sorgen, dass bei dem 48-Jährigen auch keine wirtschaftlichen Sorgen aufkommen.

Allerdings gibt es Erfahrungen, die auch den Krimiautor nervös werden lassen, wie er im Interview berichtet.

Wir befinden uns in einer der größten Krisen in der Geschichte der Bundesrepublik. Kann das für Autoren auch inspirierend sein?

Sebastian Fitzek: Das äußere Ereignis als solches ist eher erschreckend als inspirierend. Ich werde das aktuelle Leid nicht zu Unterhaltungszwecken ausschlachten. Die Auswirkungen der Pandemie auf die Psyche der Gesellschaft und des Individuums werden mich aber sehr wohl beeinflussen. Als Autor interessieren mich die Konsequenzen von Krisen und von Schicksalsschlägen.