Mindestens 47 Todesfälle durch E-Zigaretten in den USA

New York.  Bereits 47 Menschen sind in den USA nach Gebrauch von E-Zigaretten gestorben. Nun haben die Behörden einen Verdacht für eine Ursache.

47 Menschen sind laut der bislang letzten Mitteilung der US-Gesundheitsbehörde CDC in den USA schon in Zusammenhang mit E-Zigaretten gestorben.

47 Menschen sind laut der bislang letzten Mitteilung der US-Gesundheitsbehörde CDC in den USA schon in Zusammenhang mit E-Zigaretten gestorben.

Foto: Tony Dejak / dpa

Insgesamt 47 Menschen sind in den USA bislang nach dem Gebrauch von E-Zigaretten gestorben. Behörden gehen von 2290 Erkrankten aus, die über Lungenprobleme geklagt hatten. Noch vor einer Woche gab es Berichte über 42 Tote und 2172 Kranke.

Die Behörden haben bereits auch eine mögliche Ursache für die mysteriösen Todesfällen im Zusammenhang mit E-Zigaretten in den USA gefunden: Ein aus Vitamin E gewonnenes Öl könnte laut US-Gesundheitsbehörde CDC eine entscheidende Rolle spielen.

„Es handelt sich um das erste Mal, dass wir eine möglicherweise besorgniserregende Chemikalie in Proben von Patienten mit diesen Lungenkrankheiten entdeckt haben“, teilte die Behörde schon Mitte November mit.

Todesfälle durch E-Zigaretten in USA – Bereits 47 Todesopfer

Bei einer Untersuchung von Proben von Lungenflüssigkeit von 29 erkrankten Patienten aus 10 Bundesstaaten sei das Öl in allen Proben gefunden worden. Es müssten aber noch weitere Untersuchungen durchgeführt werden und es sei nicht auszuschließen, dass auch weitere Chemikalien zu den Erkrankungen beitrügen, hieß es.

In Deutschland und auch europaweit ist bislang kein ähnlicher Anstieg von Lungenschädigungen bekannt. Trump hatte bereits ein härteres Vorgehen gegen die E-Zigaretten angekündigt. (dpa/les)

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