Nach Gabriels Rückzug – Maischberger schaltet um auf Schulz

Berlin  Der Paukenschlag bei der SPD findet bei ARD und ZDF einen Nachhall. Die Quoten sind gut. Auch Sandra Maischberger nimmt das Thema auf.

Foto: Revierfoto / imago

„Polizisten – Prügelknaben der Nation?“. So lautete bis Mittwochmorgen das angepeilte Thema der ARD-Talkrunde von Sandra Maischberger. Doch die Personal-Rochade bei der SPD, der Wechsel von Sigmar Gabriel zu Martin Schulz, wirbelte alles durcheinander – und Maischberger reagierte umgehend.

„Alles auf Schulz: Kann er Merkel stürzen?“ heißt nun das neue Thema der Sendung an diesem Mittwochabend um 22.45 im Ersten. Dabei treffen zwei streitlustige Kontrahenten aufeinander: Linke-Parteichefin Sahra Wagenknecht und CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer. Weiter mit dabei sind die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sowie die Journalisten Hans Ulrich Jörges vom „Stern“ und Dirk Schümer von der „Welt“.

Gute Quoten für Sondersendungen

Schon am Dienstagabend hatte sich gezeigt, dass die überraschende Entwicklung bei der SPD auch die TV-Zuschauer interessiert. Die Hauptausgabe der ARD-„Tagesschau“ um 20 Uhr hatte 4,97 Millionen Zuschauer (15,3 Prozent), der anschließende „Brennpunkt“ zum Verzicht des SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel auf die Kanzlerkandidatur 4,8 Millionen (14,4 Prozent).

Ähnlich sah es im Zweiten aus. Die „heute“-Sendung um 19 Uhr erreichte knapp 4,9 Millionen Zuschauer (17,6 Prozent), das „ZDF-Spezial“ ab 19.20 Uhr immerhin noch 4,4 Millionen (15,2 Prozent). (W.B.)

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