„Der Westen will Putin nicht als ,Mitspieler’“

Der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen im Kreml.

Foto: Alexei Nikolsky/Sputnik/Kremlin/rts

Der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen im Kreml. Foto: Alexei Nikolsky/Sputnik/Kremlin/rts

Damaskus  Zu „Putin und Assad zerstören Aleppo“ vom 10. Februar:

Der Artikel erweckt den Eindruck, für das Leid der Bewohner von Aleppo seien nur Assad und Putin verantwortlich. Soll es sich denn eine Regierung, auch wenn es sich um eine „gemäßigte“ Diktatur handelt, widerstandslos gefallen lassen, dass Teile des Landes gewaltsam von Gruppen, deren „demokratische, völkerrechtliche Legitimation“ höchst zweifelhaft ist, besetzt werden?

Mir scheint, die Strategie des Westens bezüglich des arabischen Raumes vom Irak über Iran bis Syrien ist es, starke, weltpolitisch einflussreiche „Diktaturen“ durch bedeutungslose, sich bekämpfende Splittergruppen zu entmachten. Und hier soll Putin wohl als „Nichtmitspieler“ diskreditiert werden.

Wolfgang Reding, Braunschweig

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