Liebe Wolfsburger

Mit Vitamin D gegen Corona?

Ihr Credo lautet: „Das Coronavirus ist durchaus vergleichbar mit einem Influenzavirus.“

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Kliniksterben trotz Pandemie?“ und „Retter Impfung?“ – zwei auf den ersten Blick seriös aufgemachte Flyer landeten in den vergangenen Tagen in zahlreichen Wolfsburger Briefkästen. Unter anderen auch bei mir und unserem Leser Wilfried Esche. „Dahinter steckt eine Verschwörungserzählung“, ärgert sich Esche in einem Schreiben an unsere Redaktion. Die vierseitigen Flyer verwenden einseitige Quellen oder stellen diese in einem falschen Zusammenhang dar, warnt Esche. Die Verantwortlichen für den Inhalt nennen sich „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V.“. Ihr Credo lautet: „Das Coronavirus ist durchaus vergleichbar mit einem Influenzavirus.“ Sie behaupten in den Broschüren zum Beispiel, es sei ein Mythos, dass gesunde Menschen ohne Symptome das Coronavirus weitergeben und andere Menschen dadurch in Lebensgefahr bringen können. Weiterhin wird der Corona-Impfstoff in Zusammenhang mit dem Contergan-Skandal gestellt. Soweit, so blöd. Richtig aufgeregt habe ich mich aber über folgenden „Gesundheitstipp“ der vermeintlichen Experten. Da heißt es: „Nach Ansicht vieler Forscher kann dem Infektions- und Sterberisiko während der sonnenarmen Zeit durch Einnahme von Vitamin D sicher und wirksam begegnet werden.“ Was für ein Schwachsinn! Und welch ein Hohn gegenüber Menschen, die schwer am Coronavirus erkrankten oder geliebte Angehörige verloren haben. Nachdem ich das gelesen hatte, landeten die Flyer dort, wo ich sie gleich hätte hinbefördern sollen: im Papierkorb.

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