Landgericht Braunschweig

Landgerichts-Prozess um dubiose Immobiliengeschäfte

Die beiden Hauptangeklagten mit ihren Verteidigern am Montagvormittag kurz vor Eröffnung des Prozesses.

Die beiden Hauptangeklagten mit ihren Verteidigern am Montagvormittag kurz vor Eröffnung des Prozesses.

Foto: Hendrik Rasehorn

Wolfsburg  Ein Wolfsburger, ein Salzgitteraner und ein Notar aus Wolfenbüttel müssen sich wegen gemeinschaftlichen Betrugs vor dem Landgericht verantworten.

. Wegen zwielichtiger Immobiliengeschäfte muss sich seit gestern ein Trio vor dem Landgericht Braunschweig verantworten. Die Staatsanwaltschaft klagt einen Wolfsburger (52) sowie einen Salzgitteraner Geschäftsmann (38), der von Braunschweig aus seine Geschäfte betreibt, an. Ihr gemeinsamer Tatplan sei es gewesen, Immobilien zu kaufen und mit ordentlichen Preisaufschlägen an nicht-kreditwürdige Personen zu verkaufen. Dafür sollen die Männer für die Käufer Darlehen vermittelt und die Banken mit gefälschten Dokumenten getäuscht haben. Mit auf der Anklagebank sitzt außerdem ein Notar aus Wolfenbüttel (61). Er soll die Geschäfte beurkundet und dafür hohe Gebühren kassiert haben, die sich an den überteuerten Kaufpreisen der Immobilien orientierten. Zum Prozessauftakt erklärten die Verteidiger, dass ihre Mandanten keine Aussage machen. Lediglich für den Notar wurde eine Einlassung angekündigt. Zehn Prozess-Termine sind angesetzt.

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