Wolfenbüttel. Mit Gedenkgottesdienst und Fotoausstellung wurde an die Opfer des Bombenangriffs erinnert. Es waren auch Zeitzeugenberichte zu hören.

Zweiter Weltkrieg. 14. Januar 1944, 18.25 Uhr in Wendessen, ein milder Wintertag, wolkig und ohne Schnee. „Wir saßen beim Abendbrot. Da hat es plötzlich fürchterlich gekracht. Wir sind aus dem Haus geflüchtet und haben uns unter einen Ackerwagen in der Scheune gehockt. Überall hat es gerummst.“ Diesen Abend wird Wendessens Ortsheimatpfleger Erich Isensee sein ganzes Leben nicht mehr vergessen. Beim Bombenangriff der Engländer kamen allein in Wendessen 36 Menschen ums Leben. Unter anderem wurde ein aus Oschersleben in den Bahnhof Wendessen einfahrender Zug von den Bomben getroffen.