Gewässerschau

Gespräch über Pläne zur Renaturierung im Bereich Sickte

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Gewässerschau des Unterhaltungsverbandes Schunter in der Samtgemeinde Sickte.

Gewässerschau des Unterhaltungsverbandes Schunter in der Samtgemeinde Sickte.

Foto: Unterhaltungsverband Schunter

Sickte.  Bei einer Gewässerschau im Bereich der Samtgemeinde Sickte waren auch Pläne zur Renaturierung Thema.

Während der jährlichen Gewässerschauen des Unterhaltungsverbandes Schunter (UVS), der für die Unterhaltung der Schunter und der Nebengewässer zuständig ist, waren jetzt Wabe, Sandbach, Mittelriede, Feuergraben und Reitlingsgraben die Stationen im Landkreis Wolfenbüttel, insbesondere in der Samtgemeinde Sickte. Darüber informiert der UVS in einer Pressemeldung.

Den Schaubeauftragten der Gewässer und den Behördenvertretern standen UVS-Chef Werner Denneberg und sein Vertreter Claus Wilske Rede und Antwort. „Fazit der Rundfahrt: Die vom Verband unterhaltenen Gewässer zweiter Ordnung und Verbandsanlagen wurden bis auf einige Bemerkungen, die während der Tour vorgebracht wurden, in einem ordnungsgemäßen Unterhaltungszustand vorgefunden“, heißt es in der Mitteilung. Dieser gewährleiste einen ordnungsgemäßen Wasserabfluss und entspreche in den renaturierten Abschnitten der Gewässer den naturschutzrechtlichen Belangen.

Denneberg informierte über die Unterhaltungsmaßnahmen, die neben den Gewässerkontrollen vorgenommenen werden. Im Wesentlichen sind dies: Mahd der Gewässerböschungen, Freihalten von Flutrinnen in den renaturierten Gewässerabschnitten, Brücken- und Durchlassräumungen, Holzarbeiten, Kopfweidenpflege und Instandsetzungsarbeiten am Böschungsfuß einiger Gewässer.

Vier Millionen Euro für Renaturierung

Darüber hinaus standen der Mitteilung zufolge die im Gemeindegebiet Sickte und an der ehemaligen Salzdahlumer Zuckerfabrik geplanten Renaturierungsmaßnahmen in der Wabe im Fokus der Schaukommission. Während im Wabe-Bereich der Zuckerfabrik die Renaturierungsmaßnahmen gerade begonnen haben, braucht es für die Maßnahme auf dem Stiftungsgelände in Neuerkerode bis 2023 Geduld, ebenso wie beim Abbau beider Sohlabstürze in Obersickte.

„Auch diese Maßnahmen sind wasserrechtlich genehmigt und einer positiven Zuwendungsgenehmigung des Landes Niedersachsen versehen“, heißt es. „Inwieweit die angedachten Maßnahmen an und in der Wabe zwischen Lucklum und Neuerkerode umgesetzt werden können, hängt wesentlich davon ab, ob die teils noch unklaren Wasserrechtsverhältnisse durch den Landkreis geklärt werden können.“

Alles in allem sollen auf dem Gebiet der Gemeinde Sickte und angrenzend im Bereich der ehemaligen Zuckerfabrik in den nächsten vier Jahren rund zwei Millionen Euro in Renaturierungsmaßnahmen und damit auch in verbundene Maßnahmen zum Hochwasserschutz fließen.

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